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Radio Hamburg

Anschlag in Afghanistan

Bundeswehrsoldat getötet

Bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Bundeswehr-Patrouille ist ein deutscher Soldat getötet worden.

Kundus - "Heute müssen wir wieder um einen gefallenen Kameraden trauern, der im Auftrag Deutschlands in Afghanistan gekämpft hat". Mit diesen Worten gab der Bundesvorsitzende des Deutschen Bundeswehr-Verbandes in Berlin die traurige Nachricht bekannt. Der Soldat sei am Mittwochmorgen bei einem Sprengstoffanschlag in Nord-Afghanistan ums Leben gekommen. Eine Patroullie der Bundeswehr war im Norden des Feldlagers Kundus in einen Hinterhalt geraten. Ein weiterer Soldat ist bei dem Anschlag verletzt worden.

Wie die Grünen-Fraktionschefs Künast und Trittin in Berlin sagten, beweise der Vorfall erneut, in welch schwierigem Einsatz sich die Bundeswehr-Soldaten befänden. Trittin und Künast verurteilten den Anschlag aufs Schärfste.

31 Bundeswehr-Soldaten seit 2002 getötet

Die deutsche Patrouille war ersten Angaben zufolge 14 Kilometer nordwestlich von Kundus unterwegs, als der Sprengsatz detonierte.

Seit Beginn der deutschen Beteiligung am Nato-Einsatz "Isaf" im Januar 2002 wurden am Hindukusch bei Gefechten und Anschlägen insgesamt 31 Bundeswehrsoldaten getötet. Zuletzt starben im Februar drei Bundeswehrsoldaten, nachdem ein Soldat der afghanischen Armee in einem Außenposten in der Provinz Baghlan das Feuer auf eine Gruppe deutscher Soldaten eröffnet hatte.