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Radio Hamburg

Atom-Katastrophe in Japan

Tepco-Chef tritt zurück

Masataka Shimisu, der Vorstandschef des Fukishima-Betreibers Tepco, tritt zurück.

Tokio - Zumindest für die Zahlen übernimmt der japanische Manager die Verantwortung: Masataka Shimisu ist als Konsequenz aus der Atomkatastrophe in Fukushima zurückgetreten. Shimisu ist der Vorstandschef des Fukushima-Betreibers Tepco. Als letzte Amtshandlung hat er einen Nettoverlust von umgerechnet rund 10,7 Milliarden Euro vorgelegt. Im Vorjahr hat das Unternehmen noch rund eine Milliarde Euro Gewinn gemacht.

Seit Beginn der Atom-Katastrophe war Shimisu schon in heftige Kritik geraten. Kurz nach dem Tsunami war er noch auf einer Pressekonferenz erschienen, dann verschwand er wochenlang von der Bildfläche. Viele werfen auch dem Unternehmen vor, dass es nur scheibchenweise über die Lage in den Reaktoren informiert hat. Jetzt übernimmt Shimisu zumindest für den Rekordverlust die volle Verantwortung. Das Minus aus dem abgelaufenen Finanzjahr ist für Tepco aber erst der Anfang, es dürften noch gewaltige Schadensersatzforderungen von den evakuierten Anwohnern kommen. Diese Probleme muss dann wohl Shimisus Nachfolger lösen.