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Radio Hamburg

Nach Bin-Laden-Tötung

Fragen zum Spezialeinsatz

Situation Room Bin Laden Tötung

Barack Obama und seine engsten Berater verfolgen den Einsatz live im "Situation Room" im Weißen Haus.

Die Aktion zur Tötung von Top-Terrorist Osama Bin Laden wirft immer mehr Fragen auf.

Washington - Navanethem Pillay, die Hochkommissarin der Vereinten Nationen für die Menschenrechte, fordert die US-Regierung auf, Details zum Spezialeinsatz in Pakistan zu veröffentlichen. Und sie betont, dass auch bei Anti-Terror-Einsätzen internationales Recht beachtet werden muss.  Genau daran hat es aber offenbar beim Killerkommando gemangelt. Denn Recht und Gesetz sehen Verhaftungen und keine standrechtlichen Erschießungen vor.

Und jetzt ist auch bekannt geworden, dass Bin Laden gar nicht bewaffnet gewesen ist, als ihm US-Soldaten in den Kopf geschossen haben. Er hat sich gewehrt, heißt es. Aber wie, ist bis jetzt nicht bekannt.

Angeblich gibt es Bilder vom Einsatz in Pakistan, aber die US-Regierung überlegt noch, ob sie die veröffentlicht. Drei verschiedene Serien von Fotos soll es geben. Ein Fotosatz zeigt Bin Ladens getöteten Sohn. Dann gibt es Fotos von Bin Laden, nachdem er aus Pakistan ausgeflogen war. Diese Bilder sollen besonders grausam und blutig sein, über dem linken Auge soll ein großes Loch in der Stirn klaffen. Dann gibt es noch Fotos von dem Leichnam auf dem Flugzeugträger, bevor er ins Wasser geworfen wurde.

Obama verfolgte den Einsatz live

Unterdessen werden immer mehr Details der Kommandoaktion mit dem Decknamen "Geronimo" bekannt. Obama verfolgte sie voller Anspannung per Satellitenübertragung live im "Situation Room" des Weißen Hauses. Dann die Erlösung: "Wir haben ihn", rief der US-Präsident aus.

Nun hoffen die USA auf neue Erkenntnisse über die Pläne von Bin Ladens Terrornetzwerk. Denn beim Sturm auf sein Anwesen stellten Soldaten einen Computer und mehrere Festplatten sicher. Damit sei ihnen ein wahrer Schatz an Informationen in die Hände gefallen, der nun ausgewertet werde, berichtete das US-Onlinemedium "Politico". Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" war sich der US-Geheimdienst CIA bis zuletzt keinesfalls sicher, dass Bin Laden tatsächlich in Abbottabad lebte. Einige Analysten hätten die Wahrscheinlichkeit mit 60 Prozent angegeben, andere mit 80 Prozent. CIA-Chef Panetta habe die Ungewissheit zu schaffen gemacht.