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Radio Hamburg

Vulkanausbruch Island

Flugverkehr betroffen

Nach neusten Prognosen ist nun doch in Deutschland mit Beeinträchtigungen des Flugvekehrs zu rechnen. 

Grimsvötn - Wegen einer von Island nach Süden ziehenden Vulkanaschewolke haben mehrere Fluggesellschaften am Dienstag Flüge von und nach Schottland gestrichen. Auch bei einigen Transatlantikflügen kommt es nach Berichten der britischen BBC zu Verspätungen. Prominentes Opfer des isländischen Asche war am Montagabend (23.05.2011) das Ehepaar Barack und Michelle Obama. Der US-Präsident und seine Frau mussten vorzeitig von Irland nach London abreisen, um der Wolke zu entgehen.

Nun doch eventuelle Flugstreichungen in Deutschland

Nach Flughäfen in Schottland und Irland sind nun auch Airports im Norden Englands von der Vulkanasche betroffen. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas sprach von einer "Woche voller Herausforderungen, die den Flugpassagieren bevorstehen könnte". Wegen des besseren Krisenmanagements sei aber nicht mit weiträumigen Schließungen des europäischen Luftraums zu rechnen.

Entgegen den Prognosen erreicht die Aschewolke nun doch die deutsche Nordseeküste und auch Hamburg. Frank Böttcher aus unserem Wetterexperten-Team:
"Also es ist tatsächlich so, dass auch die neuen Modelldaten ergeben, dass die Aschewolke in der kommenden Nacht und morgen Vormittag (25.05.2011) die Deutsche Nordseeküste, einschließlich Hamburg, erreicht. Das werden nicht die ganz großen Mengen sein, gleichwohl könnte die Menge tatsächlich so groß sein, dass die Flugsicherung doch den Luftraum über Norddeutschland schließt. Das werden wir allerdings erst morgen früh erleben. Aber wir müssen jetzt tatsächlich damit rechnen, dass die Aschewolke uns erreicht.
Wir gehen aber davon aus, dass die Aschewolke über den späten Vormittag über Norddeutschland hinweg zieht. Im späten Vormittagsverlauf und morgen Nachmittag wird die Lage dann von Südwesten her besser, da wird die Aschewolke  dann in Richtung Dänemark und Richtung Ostsee weggeschoben, sodass wir dann weniger häufig mit Beeinträchtigungen zu rechnen haben.

Präsident Obama muss ich nach dem Vulkan richten

Zehn Stunden früher als ursprünglich geplant landete die "Air Force One" am Montagabend auf dem Flughafen Stansted im Norden Londons. Obama, der am Dienstagmittag von Queen Elizabeth II. im Buckingham Palast empfangen werden sollte, wollte mit der vorzeitigen Abreise einem drohenden Flugverbot wegen der Vulkanasche entgehen. Wie die BBC berichtete, stellten die Gesellschaften British Airways, KLM, Easyjet, Flybe, Aer Lingus, Loganair und Eastern Airways ihre Flugverbindungen von und nach Schottland am Dienstagvormittag (24.05.2011) ganz oder teilweise ein. Transportminister Philip Hammond sagte, am Dienstagmorgen würden "die meisten, wenn nicht alle Flüge von und nach Edinburgh und
Glasgow und Flughäfen weiter im Norden gestrichen". Allerdings könne der Flugbetrieb in Edinburgh und Glasgow voraussichtlich am Nachmittag wieder aufgenommen werden, der auf den anderen Flughäfen solle bis Mittwochmorgen (25.05.2011) wieder normal laufen.

Der Grímsvötn war am Samstag (21.05.2011) ausgebrochen. Der Vulkan schleuderte seine Asche teilweise mehr als 20 Kilometer hoch in die Luft. Er liegt unter dem größten Gletscher Islands, dem Vatnajökull. (dpa)