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Radio Hamburg

Castor-Transport stockt

Aktivisten blockieren die Bahnstrecke

Castor Transport Castor-Transport

Mindestens 2.500 Demonstranten müssen bei Hitzacker von den Schienen getragen werden, damit der Castor-Zug ungehindert weiter fahren kann.

Auf den letzten 50 Kilometern kommt der Castor-Transport nach Gorleben noch mehr ins stocken. Grund sind Demonstranten, die die Bahnstrecke blockieren.

Gorleben - Die Polizei räumt die Bahnstrecke für den Castor-Transport ins Zwischenlager im niedersächsischen Gorleben. Mindestens 2.500 Demonstranten müssen bei Hitzacker von den Schienen getragen werden. Der Transport kommt nach wie vor nur stockend voran.
 
 Torben Hildebrandt in Gorleben, ist denn schon klar, wann der Castor-Transport in Gorleben ankommen wird?

"Nein, diese Frage kann hier keiner zuverlässig beantworten und das hat mehrere Gründe. In Vastorf sind Menschen im Gleisbett einbetoniert, ein paar Kilometer weiter in Hitzacker hängen vier Bauern in einer Betonpyramide. Die Aktivisten zu befreien, das wird Stunden dauern und das alles spielt sich zwischen Lüneburg und Dannenberg ab auf den letzten 50 Schienenkilometern des Castors. Durch dieses Nadelöhr muss er durch und wenn die Strecke nicht frei ist, kann er nicht rollen."

Bei Harlingen hält die Polizei 1500 Demonstranten auf freiem Feld fest. Wie geht es denen?

„Denen geht’s soweit ganz gut. Klar da frieren viele, das Rote Kreuz und andere Helfer bringen Decken und heißen Tee, aber das können lange Tage werden, denn voraussichtlich werden die erst wieder raus gelassen, wenn  der Castor durch ist. Angefangen hat das alles gestern Abend mit einer Sitzblockade auf den Schienen. Das ging dann in der Nacht weiter bis ca. 3 Uhr und Friedemann Schreier der war auch dabei: „Ein Freund von mir haben die Polizisten ziemlich heftig angepackt, aber ein anderen Kollegen haben sie nett aufgefordert, zu gehen, was er nicht gemacht hat, aber böse sind die trotzdem nicht geworden. Das war schon in Ordnung.“ Also gestern Abend noch auf der Schiene, jetzt 1.500 Leute im Polizeigewahrsam."