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Radio Hamburg

USA, Großbritannien, Italien

Rechtsextremismus weltweit verbreitet

Brauner Sumpf in Zwickau, Fahndungspannen etc. Aber wie sieht es im Rest der Welt aus: Wie gefährlich sind Rechtsradikale in anderen Ländern? 

Hamburg - Im Zusammenhang mit der Serie von zehn Morden an ausländischen Geschäftsleuten und einer Polizistin beschäftigt sich der Innenausschuss des Bundestages mit der Frage nach Konsequenzen. Zum einen sollen die Fahndungspannen nach den rechtsradikalen Morden, aber auch die Erkenntnisse zur Existenz eines so tiefen braunen Sumpfes auf den Tisch. Wie stark und gefährlich sind eigentlich Rechtsradikale in anderen Ländern? Wir haben unsere Korrespondenten Großbritannien, Italien und in den USA gefragt.

USA

In den USA gibt es rechtsradikale Zonen und Terrorzellen. Rohrbomben, Schießereien und gezielte Terrorserien kommen aus diesem Umfeld. Die Wachsamkeit des Heimatschutzes konzentriert sich sehr auf Terrorismus aus dem islamischen Lager. Zu wenig Beachtung wird dem Rechtsaußen-Extremismus geschenkt, warnen Kritiker. Seit dem Amtsantritt von Präsident Obama habe sich der Rechtsaußen-Trend deutlich verstärkt, so Kritiker.

Großbritannien

Auch in Großbritannien sehen besorgte Demokratiehüter den Rechtsextremismus auf dem Vormarsch. In Städten wie Liverpool, Manchester und Leeds angesiedelt, buhlen faschistische Gruppierungen um gewaltbereite Anhängern. Während etablierte politische Parteien an Bedeutung verlieren, sagte ein ermittelnder Sicherheitsbeamter, müssen von Neonazi-Bewegungen im Untergrund terroristische Angriffe auf ethnische Minderheiten befürchtet werden.

Italien

Italien ist die Heimat des Mussolini und Rechtsradikale sind hier immer noch aktiv. Im Parlament sitzt eine Partei, die aus der "Duce" Ära stammt. Ihr Kopf ist ein glühender Hitler-Fan. Die meisten Rechtsradikalen sitzen aber im Untergrund, vor allem die Fußballszene ist von Ultra-Rechten unterwandert. Der Hitler-Gruß auf dem Rasen oder rechtsradikale Chöre - selten wird hier so etwas geahndet. Die Behörden, so scheint es, haben vor allem Linksterroristen im Visier.