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Radio Hamburg

Zusammenhänge in Mordfällen

Vermutlich rechtsextreme Täter

Polizei

Eine blutige Spur zieht sich durch Deutschland.Morde in Nürnberg, München, Hamburg, Rostock, Dortmund und Kassel geschahen mit gleicher Waffe.

Nach neusten Ermittlungen gibt es Zusammenhänge zwischen der erschossenen Polizistin in Heilbronn, den neun toten Geschäftsleuten in der „Döner-Mordserie“ und den etlichen Banküberfällen.

Karlsruhe/Heilbronn – Es besteht die Vermutung, dass hinter dem Polizistenmord in Heilbronn und den Morden an Besitzern von Dönerläden die gleiche Gruppe rechtsextremer Täter steckt. Die Bundesanwaltschaft übernahm am Freitag (13.11.2011) die Ermittlungen und fand die Hinweise in einem abgebrannten Haus im sächsischen Zwickau, was anscheinend jahrelang der geheime Wohnort der Bande war.

Identisches Schema

Der Polizistenmord am 25.April 2007 in Heilbronn und die Döner-Morde 2000 und 2006 erfolgten nach dem selben Schema. Die Opfer wurden am hellichten Tag aus nächster Nähe mit einem Kopfschuss getötet und der Tatort wurde verlassen, ohne große Spuren zu hinterlassen.

In der Wohnung der mutmaßlichen Täter fand die Polizei, neben den Dienstwaffen der Heilbronner Polizisten, die Pistole, mit der die Döner-Morde verübt worden waren. Zudem wurden rechtsextreme Propaganda-Videos entdeckt, welche Bezüge zu den Döner-Morden enthalten.

Rechtsextremistische Terrorzelle

Die Ermittler prüfen nun mögliche Verbindungen zu Anschlägen in Nordrhein-Westfalen. Dort gab es einen Nagelbomenanschlag in einer überwiegend von Türken bewohnten Straße.„Sollten die Hinweise zutreffen, hat in Deutschland erstmals eine rechtsextremistische Terrorzelle eine entsetzliche Blutspur hinterlassen“, so Bernhard Witthaut, Chef der Gewerkschaft der Polizei.