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Radio Hamburg

Röntgensatellit in Erdatmosphäre eingetaucht

Absturzstelle von Satellit „Rosat“ steht fest

Satellit Rosat Absturz

Am Dienstag (25.10.2011) erfolgte der Eintritt in die Erdatmosphäre.

Der Satellit „Rosat“ ist am Dienstag (25.10.2011) über dem Golf von Bengalen in die Erdatmosphäre eingetaucht und nun steht die Absturzstelle fest.

Köln – Mit dem Absturz des Röntgensatelliten „Rosat“ geht eine der erfolgreichsten wissenschaftlichen Raumfahrtmissionen Deutschlands zu Ende. Am 1. Juni 1990 war „Rosat“ ins Weltall gestartet, um den Himmel auf Röntgenstrahlenquellen abzusuchen.

Absturzstelle gefunden

Am Dienstag (25.10.2011) ist die Absturzstelle des Satelliten gefunden worden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) teilte mit, dass „Rosat“ über dem Golf von Bengalen in die Erdatmosphäre eingetaucht sei. Der Eintritt erfolgte am Sonntagmorgen (23.10.2011) um 3:50 Uhr über dem Meer zwischen Indien und Thailand. Eine Ermittlung des Absturzortes konnte auf Basis von Daten internationaler Partneragenturen, vor allem aus den USA, erfolgen. Es ist bis jetzt noch nicht bekannt, ob Teile des 2,5 Tonnen schweren Röntgensatelliten die Erdoberfläche erreicht haben. Es wird davon ausgegangen, dass ein Großteil des Satelliten verglüht sein könnte.