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Radio Hamburg

Erdbeben im Iran

Mindestens 227 Tote, 1.300 Verletzte

Teheran, 12.08.2012
Karte - Erdbeben - Iran

In der iranischen Provinz Aserbaidschan (rot markiert) ereigneten sich die Beben.

Am vergangenen Samstag kam es im Norden des Irans zu zwei schweren Erdbeben. Sie richteten schwere Schäden an und kosteten mindestens 227 Menschen das Leben.

Bei zwei schweren Erdbeben im Iran sind mindestens 227 Menschen getötet worden. Der stellvertretende Innenminister Hassan Kadami sagte der Nachrichtenagentur Fars am Sonntag, in der nordwestiranischen Provinz Aserbaidschan seien zudem über 1.300 Menschen verletzt worden. 110 Dörfer seien von dem Beben am Samstag getroffen worden. Die Zahl der insgesamt betroffenen Bewohner sei unklar. US-Geologen gaben die Stärke der Beben mit 6,3 und 6,4 an, die geologischen Verwerfungen ereigneten sich demnach in fast zehn Kilometern Tiefe. Die Erdstöße trafen die Region binnen elf Minuten. Am stärksten sollen die Städte Ahar und Varzeghan getroffen worden sein.

Mehr als 800 Rettungskräfte im Such-Einsatz

In einigen Dörfern der Umgebung würden noch zahlreiche Menschen unter den Trümmern vermisst. Mehr als 800 Rettungskräfte suchten in den Trümmern nach Überlebenden, berichtete ein Sprecher der Hilfsorganisation Roter Halbmond. Die Helfer versuchten derzeit, mehrere mobile Hospitäler aufzubauen. Aus Angst vor Nachbeben hatten tausende Menschen die Nacht im Freien verbracht. Ein weiteres Problem ist die Bestattung der Opfer. Moslems müssen die Leichen vor der Beerdigung waschen. Da es aber kaum Wasser in den Katastrophengebieten gibt, bleiben zahlreiche Opfer unbestattet. Innenminister Mohammad Najar reiste am Sonntag in das Krisengebiet, um die Hilfsmaßnahmen zu koordinieren.

(pov/dpa)