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Radio Hamburg

Barack Obama will persönlich beistehen

Mehr Details über Amoklauf-Opfer bekannt

Newtown, 16.12.2012
Amerika Flagge auf Halbmast

An allen öffentlichen Gebäuden in den USA wurden die Flaggen auf halbmast gesetzt.

Der US-Präsident will in der Kleinstadt Newtown den Bewohnern, die nun öffentlich über ihren Schmerz sprechen, Beistand leisten.

Er wird die Trauer nicht lindern können, aber er will sein Mitgefühl zeigen: US-Präsident Obama kommt nach Newtown, wo ein Amokläufer 20 Kinder und sieben Erwachsene erschoss. Eltern der Opfer und der Vater des Täters machen ihren Schmerz öffentlich.

Details aus den Obduktionsberichten

Der US-Amokschütze hat gleich mehrfach auf seine Opfer gefeuert, darunter 20 Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren, das haben die Obduktionen ergeben. Bis zu elf Mal schoss der Täter demnach auf die 12 Mädchen und acht Jungen der Grundschule. Sie hätten "verheerende Verletzungen" aufgewiesen, sagte der leitende Gerichtsmediziner H. Wayne Carver sichtlich erschüttert am Samstag (15.12.).

Gedenkfeier mit Präsident Obama

Am Sonntagabend Ortszeit wurde Obama in Newtown erwartet, um auf einer Gedenkfeier für die Opfer zu sprechen. Der US-Präsident wollte nicht nur auf der Gedenkfeier sprechen, sondern auch Familien der Opfer treffen. Er hatte sich kurz nach der Bluttat vom Freitag in einer Ansprache auch als Vater von zwei Mädchen bestürzt und den Tränen nahe gezeigt. Erstmals meldeten sich auch Eltern der Opfer öffentlich zu Wort. Der Vater eines sechsjährigen Mädchens, welches dem Amokläufer zum Opfer fiel, erzählte Journalisten mit Tränen in den Augen, er wisse nicht wie diese Tragödie durchzustehen sei. Er sagte auch, dass es auch für die Familie des Schützen eine schreckliche Erfahrung sein müsse. Der Vater des Schützen drückte den Angehörigen der Opfer auch öffentlich sein tiefes Bedauern über die "enorme Tragödie" aus.

Mutter des Schützen war keine Lehrerin der Grundschule

Am Samstag wurde bekannt, dass entgegen ersten Berichten die Mutter laut Polizei keine Beziehung zu der Schule hatte. Zuvor hieß es, sie sei dort Lehrerin gewesen. Dadurch stellt sich die Frage nach dem Grund für den Amoklauf des Jungen in genau dieser Schule. Aufschluss über das Motiv des Täters erhofft sich die Polizei von Unterlagen, die im Wohnhaus des Todesschützen sichergestellt wurden. Der 20-Jährige soll Berichten von Nachbarn und Bekannten zufolge, in Newtown aufgewachsen sein. Er wird als klug, sehr scheu und introvertiert beschrieben.

(dpa/mho)