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Radio Hamburg

Schlimmstes Massaker der US-Geschichte

Amokläufer tötet fast 30 Menschen in Grundschule

Connecticut, 15.12.2012
Amoklauf Connecticut

Sicherheitsbeamte führen verängstigte Schüler aus der Schule.

Schreckliches Massaker in der Vorweihnachtszeit: Ein 20-Jähriger läuft in einer US-Grundschule Amok und reißt fast 30 Menschen mit sich in den Tod.

Verängstigte Grundschüler, panische Eltern: Die Bilder aus der Kleinstadt Newtown im US-Staat Connecticut sorgen Weltweit für Trauer und Entsetzen. Es handelt sich um eines der schlimmsten Massaker in der Geschichte des Landes.

Fast 30 Tote, jedoch kein Motiv

Das Verbrechen ereignete sich kurz nach Schulbeginn am Freitag in der Kleinstadt Newtown nördlich von New York. Der 20-Jährige Adam Lanza hat erst seine Mutter getötet und ist dann an die Grundschule gefahren, an der sie gearbeitet hat. Dort hat Lanza 20 Kinder zwischen fünf und zehn Jahren und 6 Lehrkräfte erschossen. Laut Medienberichten führte er ein Sturmgewehr und zwei Pistolen mit sich, womit er sich danach auch selbst getötet hat. Sein Motiv ist noch völlig unklar.

"Ich habe Schreie gehört"

Die Bluttat in der Schule spielte sich innerhalb von wenigen Minuten ab, erklärten Ermittler. Nach Berichten von Augenzeugen gab der Amokläufer bis zu 100 Schüsse ab. "Es machte Bang, Bang, ich habe Schreie gehört", schilderte ein Junge die Szene. Adam Lanza sei ganz in schwarz gekleidet in die Sandy Hook Elementary School eingedrungen und habe das Feuer eröffnet. Er habe zudem eine schusssichere Weste getragen. Lehrer versuchten in Panik, ihre Schüler in Sicherheit zu bringen. Einige versteckten sich in einer Toilette, andere in einem Schrank. Ein Kind berichtete, die Lehrer hätten sie mit der Begründung aus der Schule geführt, dass es dort "ein wildes Tier" gebe.

Sind zu lockere Waffengesetze schuld?

Alle drei Tatwaffen seien legal erworben worden und auf den Namen der Mutter registriert, berichteten Medien. Präsident Barack Obama sagte, derartige Tragödien passierten zu häufig in den USA. Er deutete an, dass es notwendig werde, gegen die lockeren Waffengesetzte vorzugehen. Bei einer Rede im US-Fernsehen konnte der Präsident die Tränen kaum zurückhalten: "Unsere Herzen sind gebrochen". Der Gouverneur des Bundesstaates Connecticut, Dan Malloy, sagte: "Das Böse hat unsere Gemeinde besucht. Es ist eine schreckliche Zeit." Die Waffendebatte ist in den USA erneut entflammt: Waffengegner hielten in der Nacht zum Samstag eine Mahnwache vor dem Weißen Haus ab.

(dpa/mho)