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Radio Hamburg

Feuer auf Kreuzfahrtschiff

Fischtrawler schleppt Costa Allegra

Seychellen

Die "Costa Allegra" liegt vor den Seychellen und hatte nach dem Ausbruch des Feuers ein Hilfssignal abgegeben.

Die "Costa Allegra" treibt manövrierunfähig vor den Seychellen im Indischen Ozean.

Rom, 28.02.2012

Ein französischer Fischtrawler hat am späten Montagabend das ohne Antrieb vor den Seychellen liegende italienisches Kreuzfahrtschiff mit mehr als 1.000 Menschen an Bord erreicht. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, kam die 90 Meter lange "Trevignon" gegen 23 Uhr MEZ bei der "Costa Allegra" an. In der Nacht wurde noch ein zweiter Fischkutter erwartet. Am Dienstag sollten zwei Schlepper eintreffen.

Etwa anderthalb Monate nach der Havarie der "Costa Concordia" war auf dem anderen Kreuzfahrtschiff der Reederei ein Feuer ausgebrochen. Der Brand im Maschinenraum der "Costa Allegra", die im Indischen Ozean unterwegs ist, sei gelöscht, die Passagiere seien "bei guter Gesundheit". Das teilte die Zentrale der italienischen Küstenwache am Montag nach einem Telefonat mit dem Kapitän des 188 Meter langen italienischen Kreuzfahrtschiffes mit.

Nach Angaben der Reederei Costa Crociere sind 1.049 Menschen an Bord, darunter 636 Passagiere. "Das Feuer hat sich in keinen anderen Bereich des Schiffes ausgebreitet, es hat weder Verletzte noch Opfer gegeben", hieß es. Die "Costa Allegra" liegt demnach südwestlich der Seychellen und soll nach dem Ausbruch des Feuers ein Hilfssignal abgegeben haben.

Der Strom auf der "Costa Allegra" sei ausgefallen, die Bordapparatur sei in Notbetrieb, hieß es. Das heißt konkret: Küchen, Toiletten und Klimaanlagen funktionieren nicht.

Bei der Havarie der "Costa Concordia" waren mindestens 25 Menschen gestorben, sieben werden noch vermisst. Das Schiff war am 13. Januar vor der italienischen Insel Giglio mit mehr als 4.200 Menschen an Bord gekentert.