Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Concordia Schiffsunglück

Überprüfung der Sicherheitsbestimmungen

Costa Concordia

Der Besitzer der Costa-Reederei, die US-Firma Carnival Cruises, nimmt ihre Sicherheitspläne unter die Lupe.

Nach dem Unglück der Costa Concordia nimmt der Besitzer der Costa-Reederei seine Sicherheitsbestimmungen unter die Lupe.

Miami - Dass der Fisch vom Kopf her stinkt, wissen nicht nur Fischer. Im maritimen Drama um die vor der Toskana-Küste gekenterte Costa Concordia könnte die jahrhundertealte Redensart aber noch einmal besondere Bedeutung gewinnen. Denn in die Kritik am Unfall-Kapitän Francesco Schettino mischen sich zunehmend auch Zweifel an der Reederei Costa.

Realitätsverlust beim Kapitän?

Der inzwischen suspendierte Kapitän will schon mehrmals so gefährliche Manöver vor der Insel Giglio gefahren haben, die damals allerdings gut gingen. Dieses Mal aber heißt es Treffer versenkt. Die Concordia liegt auf Felsen und inzwischen kann man wohl von rund 30 Todesopfern ausgehen. Warum sind die früheren Eskapaden niemandem in der Reederei aufgefallen und wenn doch, warum hat sie niemand gestoppt? Der frühere Chefpsychologe der Lufthansa, Reiner Kemmler, bescheinigt dem Kapitän Realitätsverlust. Warum darf so jemand Schiffe lenken?

Fragen, die sich womöglich auch der Besitzer der Costa-Reederei jetzt stellt, die US-Firma Carnival Cruises. Sie nimmt ihre Sicherheitspläne unter die Lupe.

Überprüfung der Sicherheitsbestimmungen

Der US-Kreuzfahrtenbetreiber Carnival versichert, die Sicherheitsbestimmungen und Notfall-Standarts seien bereits extrem hoch. Aber man wolle die bestehenden Richtlinien überprüfen um sicherzustellen, dass sich so ein Unglück nicht wiederholt. Oder wenn es einen Unfall gibt, dass zumindest die Evakuierung geordneter abläuft als vor der Insel Giglio am vergangenen Wochenende.

Geleitet wird die Überprüfung von einem ehemaligen Navy-Kapitän, der 32 Jahre bei der US-Kriegsmarine auf dem Buckel hat – er kennt den Drill. Auch außenstehende Experten sollen die Sicherheitsvorkehrungen bei Carnival untersuchen. Die Gesellschaft schickt rund 100 Ozeanriesen um die Welt, darunter auch die der italienischen Tochter Costa.