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Radio Hamburg

Kapitän der Costa Concordia

Reederei ist schuld am Unglück

Costa Concordia

Zwölf deutsche Passagiere der Costa Concordia werden weiterhin vermisst.

Francesco Schettino, Kapitän der Costa Concordia, gibt jetzt der Reederei schuld an der Schiffskatastrophe.

Anderthalb Wochen nach der Luxusdampfer-Katastrophe vor der italienischen Insel Giglio erhebt der Unglückskapitän schwere Vorwürfe gegen seine Reederei. Sie soll ihn zu dem riskanten Mannöver gedrängt haben, bei dem er sein Schiff an einen Felsen und unter Wasser gesetzt hat.
 
 Wie viel von dem, was der Kapitän sagt, stimmt, lässt sich schwer ermessen. Seine Darstellungen des Dramas sind widersprüchlich und merkwürdig. Psychologen sprechen von krankhaftem Realitätsverlust.
 
 Unter den bislang geborgenen 13 Toten soll ein Deutscher sein. Zwölf weitere sollen unter den mehr als 20 Vermissten sein.

„Wann endlich haben wir Gewissheit?“, fragen sich viele Angehörige verzweifelt. Die Taucher am Wrack arbeiten am Limit, setzen ihr Leben aufs Spiel, um möglichst viele Personen zu bergen. Die Tragödie und die Trauer ziehen auch sensationsgeile Touristen an. Am Wochenende kamen sie in Scharen. „So ein Event passiert ja schließlich nicht jeden Tag“, sagte ein Italiener und eine anderer meinte, er wolle persönlich sehen, was der Kapitän angerichtet habe. Und alle posieren für ein Erinnerungsfoto vor dem Kolos mit wer weiß wie vielen Toten darin.