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Radio Hamburg

Klage gegen Reederei der Costa Concordia

Die Suche nach Vermissten geht weiter

Costa Concordia

Am 14.01.2012 lief die «Costa Concordia» mit mehr als 4.200 Passagieren an Bord auf einen Felsen und kippte zur Seite.

Die Bergungsarbeiten am Wrack gehen weiter und inzwischen haben fünf deutsche Passagiere Klage gegen die Reederei der Costa Concordia eingereicht.

Giglio/Italien - Am Wrack der Costa Concordia ist für die Bergungskräfte die Zwangspause vorbei und Helfer durchsuchen zurzeit die Wrackteile oberhalb der Wasserlinie.Am Freitag (20.01.2012) sind die Arbeiten eingestellt worden, weil sich das Schiff ständig bewegte. Jetzt sind Taucher wieder in das Wrack der Costa Concordia gestiegen.

Kaum Hoffnung mehr auf Überlebende

Die Spezialkräfte der italienischen Marine wollen sich vor allem auf Deck fünf des havarierten Kreuzfahrtschiffes konzentrieren, in dem noch verschollene Menschen vermutet werden. Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, wollen die Retter nicht aufgeben, aber sie ist gering.

Klage gegen Reederei

Fünf Deutsche Passagiere haben das Unglück überlegt und nun Klage gegen die Reederei der Costa Concordia eingereicht. Sie fordern Schadensersatz für verloren gegangene Gegenstände, aber auch Schmerzensgeld wegen anhaltender Schockzustände.

Giftiges Schweröl

Inzwischen macht sich auch die holländische Bergungsfirma Smit bereit, die das giftige Schweröl aus dem Wrack pumpen und das Schiff anschließend bergen soll. Höchste Priorität habe zwar die Suche nach Vermissten, so Chefkoordinator des Krisenstabs Franco Gabrielli, aber genau so wichtig sei es, eine Umweltkatastrophe zu verhindern.

Kann das Schiff geborgen werden?

Der Hamburger Bergungsexperte Dieter Bronisch hat jahrzehntelang für "Smit" gearbeitet.
 
 Herr Bronisch, ist die Costa Concordia noch zu retten?

„Wieder flott machen ist eine absolute Illusion. Absolut! Das würde dann letztlich nur um eine Beseitigung gehen“

Aber selbst für eine Beseitigung muss das Schiff bewegt werden. Wie geht das bei so einem Riesenschiff?

„Dann würde man mit Schwimmkranhilfe so ein Schiff in aufrechte Position bringen. Mit Unterstützung von Luft als Auftrieb und Abdichtarbeiten. Aber bei dieser Größenordnung und bei den Gewichten, die zu bewegen sind, da gibt es auch keine entsprechenden Schwimmkräne, die das machen könnten.

Hier sehen Sie die tragischen Bilder des Unglücks.