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Radio Hamburg

Schiffsunglück "Costa Concordia"

Schockierendes Telefonat entlarvt Kapitän

Funkspruch Video Costa Concordia

11 Tote, mehr als 20 menschen werden vermisst und der Kapitän verstrickt sich in Lügen. Wir haben das schockierende Telefonat für Sie online gestellt.

Rom - Der Kapitän des vor Italien gesunkenen Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia, Schettino, ist unter Auflagen aus der Untersuchungshaft frei gekommen und steht nun unter Hausarrest. In der dreistündigen Vernehmung soll der 52-Jährige gestern widersprüchliche Angaben gemacht und verwirrt gewirkt haben.

"Gehen Sie an Bord, verflucht nochmal!"

Schwer belastend wirken sich für den Kapitän der Concordia auch die Aufzeichnungen von Telefongesprächen zwischen Schettino und dem Hafenamt aus. Darin wird klar, dass der Kapitän seinen kenternden Luxusdampfer verlassen hat, ohne über den exakten Stand der Rettungsarbeiten Bescheid zu wissen und obwohl noch hunderte Menschen an Bord waren.

Bisher wurden elf Leichen geborgen, zahlreiche Menschen wurden in der Nacht noch vermisst.

 

Entschädigung für Passagiere

Passagiere, die an Bord des Unglücks-Schiffes gewesen sind, sollen eine Entschädigung bekommen, die mit jedem verhandelt wird. Jensen dazu: "Ein Teil der Gäste war in der Lage, aus der Kabine, aus dem Safe alle Habseligkeiten noch mitzunehmen. Ein Teil der Gäste ist direkt aus der Bar oder aus dem Restaurant zu den Rettungsbooten gegangen. Sofern können wir hier keine Pauschale, zum jetzigen Zeitpunkt, nennen.

Dass die Crew nicht gut genug geschult worden ist, und es deshalb bei der Evakuierung Probleme gegeben hat, sieht Costa-Deutschland-Chef Heiko Jensen nicht so: "Das eine Situation wie diese nicht reibungslos abläuft und weitab von einer Situation, die man trainiert, sein wird - ich glaube, dafür hat man Verständnis."

Webcam "Costa Concordia"

Eine Webcam sehen Sie unter www.kielmonitor.de .

Bilderstrecke: Fotos der Tragödie

Schiffsunglücke der letzten zehn Jahre

  • Februar 2006: Die Al-Salam Boccaccio 98 ist am 2. Februar 2006 im Roten Meer gesunken. Auf der Fähre von Saudi-Arabien nach Ägypten war ein Feuer ausgebrochen. Von den 1.414 Personen an Bord überlebten nur 388 Menschen das Schiffsunglück.

  • April 2007: Nach einem Navigationsfehler sank vor dem Hafen der griechischen Insel Santorin das Kreuzfahrtschiff „Sea Diamond“. Bei dem Schiffsunglück sind zwei Passagiere ertrunken. Rund 1.500 Menschen konnten gerettet werden.

  • November 2007: Bei dem Schiffsunglück des Kreuzfahrtschiffes „Explorer“  am 23. November 2007 konnten alle 100 Passagiere, sowie alle 54 Besatzungsmitglieder gerettet werden. Das Schiff hatte im Morgengrauen vor der argentinischen Küste einen Eisberg gerammt.

  • Juni 2008: Die „Princess of the Stars“ kentert am 22. Juni 2008 während des Taifuns Fengshen auf dem Weg von Manila nach Cebu City. Über 700 Menschen sind ums Leben gekommen.

  • März 2010: Das Kreuzfahrtschiff „Louis Majesty“ kam vor der spanischen Costa Brava in einen Sturm. Die bis zu acht Meter hohen Wellen zertrümmerten Teile des Kreuzfahrtschiffes. 16 Passagiere wurden verletzt. Ein 69-jähriger Deutscher, sowie eine 52-jährige Italienerin kamen ums Leben.

  • Juli 2011: Das russische Kreuzfahrtschiff und Ausflugsboot „Bulgaria“ ist im Juli 2011 auf der Wolga gesunken. Bei dem Schiffsunglück starben 122 Menschen.

  • Oktober 2010: Das Kreuzfahrtschiff „Costa Classica“ kollidierte vor dem Hafen der chinesischen Metropole Shanghai mit einen Frachtschiff und erlitt etwa elf Meter oberhalb der Wasserlinie einen ca. 20 Meter langen und bis zu 1,40 Meter hohen Riss. Dabei wurden zehn Passagiere verletzt.

  • September 2011: Am Morgen des 15. September 2011 kam es zu einem Brand im Maschinenraum der Nordlys. Das Passagier- und RoRo-Schiff wollte gerade im Hafen der norwegischen Stadt Ålesund anlegen. Bei dem Brand kamen zwei Besatzungsmitglieder ums Leben. 16 Menschen wurden durch Rauchgase leicht verletzt. Beim Ziehen des Schiffes an den Hafenkai kam es zu einem 38 Zentimeter langen Riss im Rumpf, das Schiff drohte zu kentern.