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Radio Hamburg

Es existiert kein Gegenmittel

Ebola-Fieber in Uganda ausgebrochen

Kibaale, 29.07.2012
Uganda - Ebola - Karte

Der Ebola-Virus taucht zurzeit vor allem in Kibaale (rotes X) auf.

Fünf Jahre nach der letzten Epidemie ist in Uganda erneut der Ebola-Erreger ausgebrochen. Experten sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.

In Uganda ist erneut das lebensgefährliche Ebola-Fieber ausgebrochen, bisher seien 14 Menschen an den Folgen gestorben, wie die Weltgesundheitsorganisation am Samstagabend mitteilte. Außerdem sei die Virusinfektion bei 20 Menschen im Westen des ostafrikanischen Landes festgestellt worden. Experten des ugandischen Gesundheitsministeriums, der WHO sowie der US-Gesundheitsbehörde CDC seien nach Kibaale gereist, um eine weitere Ausbreitung der Viren zu verhindern. Der Ursprung des aktuellen Ausbruchs ist unklar. Der Virus wird über ansteckende Körperflüssigkeiten weitergegeben.

Drei Epidemien in zwölf Jahren

In den Jahren 2000 und 2007 waren in Uganda mehr als 2000 Menschen an Ebola gestorben. Vier Jahre nach den Epidemien starb dort im vergangenen Jahr erneut ein zwölfjähriges Mädchen an der gefährlichen Krankheit. Bis heute existiert kein Gegenmittel gegen das Leiden. Die Krankheit wird vom Ebola-Virus ausgelöst und führt in 50 bis 80 Prozent der Fälle zum Tod. Der Virus breitet sich jedoch nicht weit aus, weil die Infizierten schnell sterben.

Forscher suchen Heilmittel

Ebola führt bei Menschen und anderen Primaten zu einem sogenannten hämorrhagischen Fieber, das mit schweren inneren Blutungen einhergeht. Vor allem in Afrika südlich der Sahara kommt es immer wieder zu Ausbrüchen. Das Virus zählt zu den gefährlichsten überhaupt. Im März 2012 präsentierten Forscher eine Studie, nach der eine nachträgliche Injektion vor Ebola schützen kann. Bekamen Rhesusaffen wenige Minuten bis Tage nach einem Kontakt mit den Viren Antikörper gegen Ebola, erkrankten sie entweder gar nicht oder nur leicht.

(pov/dpa)