Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Schießerei in Denver

Bluttat: 12 Tote bei "Batman"-Premiere

Denver, 20.07.2012
Batman-Schießerei in Denver

Bei der Schießerei während der "Batman"-Premiere in einem Kino bei Denver im US-Staat Colorado sind nach einem Bericht eines Lokalsenders 14 Menschen ums Leben gekommen.

In einem Kinokomplex bei Denver fallen bei der "Batman"-Premiere plötzlich Schüsse. 12 Menschen sterben, mindestens 50 werden verletzt.

Bei einer Premiere des neuen "Batman"-Films hat ein junger Mann in einem Kino im US-Staat Colorado wild um sich geschossen und 12 Menschen getötet. 58 Menschen wurden verletzt, wie die Polizei jetzt bestätigte. Die Zahl der Toten wurde erst mit 14 benannt, konnte dann aber auf 12 korrigiert werden. Der Schütze, ein 24-Jähriger Student namens James Holmes, ist festgenommen worden. Der Vorfall ereignete sich bei einer Mitternachts-Preview des Films "The Dark Knight Rises" in einem Kino in der Stadt Aurora bei Denver.

Polizeichef Oates sagte, zehn Opfer seien sofort im Kinogestorben, vier danach im Krankenhaus. Hinweise auf einen zweiten Schützen gebe es nicht. Frank Fania von der Polizei in Aurora sagte dem Sender CNN, das Motiv des Schützen sei noch unklar. Der Mann habe nach seiner Festnahme gewarnt, dass er Sprengsätze in seiner Wohnung deponiert habe. Präsident Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney haben ihren Wahlkampf unterbrochen, um ihr Mitgefühl auszudrücken.

Täter trägt schusssichere Weste

James Holmes hatte das Kino regulär betreten, sich dann versteckt und umgezogen. Bei seiner Tat trug der Täter eine Gasmaske und eine schusssichere Weste. Mit mehreren Schusswaffen ausgestattet positioniert sich James Holmes am Notausgang, wirft erst Büchsen mit Tränengas und schießt dann in die Menge. Was viele Zuschauer erst für einen Teil der Show halten, erpuppt sich als bitterer Ernst: Der Student tötet 12 Menschen, 58 weitere werden verletzt.

Eine Augenzeuge hat vor dem Kino folgendes Handyvideo gemacht und auf Youtube hochgeladen:

Im Kino brach Panik aus

Nach Angaben des TV-Senders KUSA wurde das Mietshaus, in dem der Mann wohnt, evakuiert. Festgenommen wurde der mutmaßliche Täter laut Fania auf einem Parkplatz hinter dem Kino. Laut CNN blieb unklar, ob alle Verletzten Schusswunden hatten. Nach den Schüssen sei Panik ausgebrochen, die Menschen seien in Richtung Ausgang gestürzt und dabei übereinander hinweggetrampelt. Der lokale Hörfunksender 850 KOA Radio berichtete, viele der Kinobesucher hätten die Schüsse zunächst für einen Teil des Films gehalten. Der mutmaßliche Täter habe eine Gasmaske getragen und eine Rauchbombe gezündet.

Ein Augenzeuge sagte einem örtlichen Fernsehsender, der Mann habe plötzlich wahllos auf Menschen geschossen. Augenzeugen berichteten im Fernsehen von schrecklichen Szenen. Menschen hätten blutüberströmt am Boden gelegen. Ein Polizist habe ein leblos wirkendes Mädchen in seinem Arm getragen, schilderte ein junger Mann dem Sender KUSA. Mindestens 250 Polizisten waren demnach am Tatort.

(dpa/aba)