Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Übergriffe syrischer Oppositioneller

Türkei schließt Grenze zu Syrien

Istanbul, 25.07.2012
Syrische Flüchtlinge

Exodus in Syrien - Menschen verlassen das Land.

Nach Übergriffen syrischer Oppositioneller auf türkische Lastwagen hat die Türkei ihre Grenze zu Syrien am Mittwoch für den Güterverkehr geschlossen.

Lastwagen, die Syrien nur als Transitland nutzen wollten, dürften weiterhin passieren, sagte Wirtschaftsminister Zafer Çaglayan. Ausnahmen gebe es auch für Lastwagen aus Syrien, die Güter zur Versorgung der Bevölkerung aus der Türkei holen wollten.

Am vergangenen Samstag hatten Angehörige der "Freien Syrischen Armee" 30 aus der Türkei kommende Lastwagen ausgeraubt und beschädigt. Neun Lkw wurden zudem in Brand gesteckt. Die Wagen hatten sich im Grenzstreifen zwischen dem syrischen Bab al-Hawa und dem türkischen Grenzübergang Cilvegözu befunden. Die Fahrer konnten sich mit Mühe auf die türkische Seite retten. An der 900 Kilometer langen Grenze der Türkei zu Syrien gibt es 13 Grenzübergänge.

Flüchtlingslage kritisch

Über 120.000 syrische Flüchtlinge suchen Zuflucht in Jordanien, Libanon, Türkei und Irak. Viele der Flüchtlinge sind komplett auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die UNO-Flüchtlingshilfe bittet deshalb dringend um Spenden für die Flüchtlinge in Not.Die Zahl der Flüchtlinge aus Syrien ist in den letzten Tagen stark angestiegen. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) konnte bisher 120.000 Flüchtlinge in den Nachbarländern registrieren. Nach Angaben der Regierungen sind die Zahlen jedoch noch weitaus höher.

Die Menschen fliehen vor der immer brutaler werdenden Gewalt in ihrer Heimat und aus Angst vor einem möglichen Giftgasangriff. 75 Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. "Ich mache mir große Sorgen um die syrische Bevölkerung und die in Syrien lebenden Flüchtlinge. Ich bin den Nachbarländern sehr dankbar, dass sie die Grenzen für die Flüchtlinge offen halten", so der UN-Flüchtlingskommissar António Guterres.

(dpa/aba)