Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Mindestens 150 Menschen sterben

Flugzeugabsturz in Nigeria

Lagos, 04.06.2012

Vermutlich hat keiner der rund 150 Menschen an Bord den Absturz am Sonntag überlebt. Die Suche nach Opfern geht weiter.

In Nigeria geht die Suche nach Opfern des schweren Flugzeugunglücks weiter. Am Morgen nach dem Absturz in einem belebten Viertel der Wirtschaftsmetropole Lagos war die Lage noch immer unübersichtlich. Vermutlich hat keiner der rund 150 Menschen an Bord den Absturz am Sonntag überlebt. Wie viele Opfer es am Boden gegeben hat, war weiterhin unklar. Jedoch werde befürchtet, dass zahlreiche Menschen ums Leben gekommen sind, berichtete die Zeitung "Nigerian Tribune" am Montag.

Trümmer- und Schlachtfeld nach Flugzeugabsturz

Die Maschine der nigerianischen Fluggesellschaft Dana Air war am Sonntagnachmittag (03.06.2012) in ein dicht besiedeltes Gebiet von Lagos gestürzt und in mehrere Teile zerbrochen. Augenzeugen berichteten kurz nach dem Unfall, ein kleines Mädchen sei lebend aus den Trümmern geborgen worden. Dafür gabe es jedoch bisher keine Bestätigung. An Bord seien auch drei Generäle der nigerianischen Armee sowie ein hoher Mitarbeiter der Nigerian National Petroleum Corporation (NNPC) gewesen, hieß es. Präsident Goodluck Jonathan und Luftverkehrsministerin Princess Stella Oduah kündigten an, die Unglücksursache genau untersuchen lassen zu wollen.

Flugzeug soll Hochspannungsleitung gestreift haben

Nach Angaben der nigerianischen Luftfahrtbehörde NCAA hatte das Flugzeug eine Hochspannungsleitung gestreift. Ministerin Oduah erklärte, der Pilot habe um 15.43 Uhr Ortszeit einen Notfall gemeldet. Bereits eine Minute später sei die Maschine vom Radar verschwunden. Die McDonnell Douglas MD-83 war von der HauptstadtAbuja unterwegs nach Lagos.

(dpa/aba)