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Radio Hamburg

Plädoyers im Breivik-Prozess

Anklage fordert Zwangseinweisung des Massenmörders

Oslo, 21.06.2012
Anders Behring Breivik am 16.04.2012

Die Osloer Staatsanwaltschaft stuft den Massenmörder Anders Behring Breivik als nicht zurechnungsfähig ein.

Die Osloer Staatsanwaltschaft stuft den Massenmörder Anders Behring Breivik als nicht zurechnungsfähig ein und plädiert für seine Zwangseinweisung auf Dauer in eine geschlossene Psychiatrie.

Die Osloer Staatsanwaltschaft hält den Massenmörder Anders Behring Breivik für nicht zurechnungsfähig. Zum Schluss des Verfahrens wegen der Ermordung von 77 Menschen hat die Anklage am Donnerstag auf Zwangseinweisung des Islamhassers in eine geschlossene Psychiatrie plädiert.

Beim Prozess gegen den  norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik stuft die Staatsanwaltschaft dessen politische Erklärungen als Fantasiegebilde ein. Im Schlussplädoyer im Prozess wegen der Ermordung von 77 Menschen sagte Anklägerin Inga Bejer Engh vor dem Osloer Gericht, Breiviks behauptete Zugehörigkeit zu einem "Orden der Tempelritter" als politischem Netzwerk sei frei erfunden. In Wirklichkeit sei er von "Gewalt- und Mordphantasien" angetrieben gewesen.

Breivik hatte am 22. Juli 2011 erst acht Menschen durch eine Autobombe in Oslo getötet. Danach brachte er bei einem Massaker auf der Insel Utøya 69 Teilnehmer eines sozialdemokratischen Jugendlagers um. Das Urteil soll am 20. Juli oder am 24. August verkündet werden.

(dpa)