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Radio Hamburg

31 Menschen sterben

Tornados in den USA

Zum zweiten Mal binnen weniger Tage schlägt in den USA die Naturgewalt unerbittlich zu, Tornados reißen abermals zahlreiche Menschen in den Tod. Helfer suchen im Schutt unter Hochdruck nach Überlebenden.

Washington, 03.03.2012

Dutzende Tote, hunderte Verletzte, Schäden in Milliardenhöhe: Zum zweiten Mal binnen weniger Tage haben Tornados in den USA gigantische Schneisen der Verwüstung geschlagen. Eine Serie von 85 Wirbelstürmen suchte zentrale Bundesstaaten von Alabama bis Indiana heim.

31 Tote und große Verwüstung

Nach einem Bericht des US-Senders CNN kamen mindestens 31 Menschen ums Leben. Am Samstag (03.03.2012) wüteten Stürme überdies in dem Südstaat Georgia. Der nationale Wetterdienst sprach von einem „gewaltigen Ausbruch“ und gab Tornadowarnungen für mindestens sieben Bundesstaaten heraus. Mit am schwersten betroffen war Indiana, wo den Berichten zufolge alleine mindestens 15 Menschen ums Leben kamen.

Mindestens 12 Tote gab es in Kentucky, drei in Ohio und einen in Alabama. Im Süden von Indiana verwandelten Tornados die beiden Ortschaften Marysville und Henrysville in Schutthalden. Marysville sei quasi dem Erdboden gleichgemacht worden, hieß es. Allein in dieser Gegend seien acht Menschen getötet worden.

Suche nach Verschütteten

„Was wir wissen, ist, dass wir mit totaler Zerstörung zu tun haben“, sagte Polizeisprecher Jerry Goldwin dem Lokalsender WISH-TV. Helfer suchten unter Hochdruck mit Spürhunden nach Verschütteten.

Das Rote Kreuz öffnete in Indiana drei Notunterkünfte. Der Gouverneur des US-Bundesstaats, Mitch Daniels, sagte US-Medien zufolge, erst am Samstag (03.03.2012) sei eine abschließende Bestandsaufnahme möglich.

Schneise der Verwüstung

Im benachbarten Kentucky rief Gouverneur Steve Beshear den landesweiten Notstand aus. Die Unwetterfront hatte sich bis in die Südstaaten Alabama, Kentucky und Tennessee erstreckt. Eine über einen Kilometer lange Schneise der Verwüstung hatten die Wirbelstürme bei Chattanooga (Tennessee) geschlagen. Dutzende Häuser wurden zerstört. Zwei Twister haben nach den Berichten im Nordosten Alabamas zugeschlagen, dort seien unter anderem ein Gefängnis sowie eine Schule getroffen worden.

Bereits kürzlich 20 Tornados

Erst kürzlich waren bis zu 20 Tornados über die Staaten Illinois, Missouri im Mittleren Westen sowie über Tennessee hinweggefegt. Mindestens zwölf Menschen starben, Hunderte wurden verletzt und Tausende obdachlos. Die Stürme wüteten vor allem in Illinois und Missouri.

Meteorologen wiesen darauf hin, dass die Ballung derart vieler Wirbelstürme zu dieser Jahreszeit höchst ungewöhnlich sei. Die Monate mit den meisten Tornados seien sonst Mai und Juni.