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Radio Hamburg

Anschlag auf jüdische Schule

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in Frankreich

Die Anschläge auf eine jüdische Schule und auf Soldaten mit insgesamt sieben Toten haben in Frankreich eine Großfahndung ausgelöst.

Toulouse, 20.03.2012

In Frankreich wird mit Hochdruck nach dem Attentäter gefahndet, der vier Menschen an einer jüdischen Schule in Toulouse erschossen hat. Es ist der dritte Anschlag in nur einer Woche. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf ein islamistisches oder rechtsextremistisches Motiv, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine nicht namentliche genannte Quelle in den Reihen der Ermittler berichtete. Jedoch würden auch andere Möglichkeiten in Betracht gezogen.

Schüsse aus derselben Waffe

Ein Unbekannter hatte am Montag vier Menschen an einer jüdischen Schule in Toulouse erschossen. Die Schüsse kamen aus derselben Waffe, mit der in der vergangenen Woche drei Soldaten getötet und einer schwer verletzt worden waren - ebenfalls in Toulouse und in der etwa 50 Kilometer entfernten Gemeinde Montauban. Drei der Soldaten hatten Wurzeln in Nordafrika, einer war ein Schwarzer.

Flucht auf Motorroller

Jedes Mal beschrieben Zeugen den Täter als einen schwarz gekleideten Mann, der auf einem Motorroller geflüchtet war. Am Montagabend trauert das unter Schock stehende Land um die vier Opfer von Toulouse. Am Dienstag soll ihnen bei einer Schweigeminute in allen Schulen gedacht werden. Mehr als 1.000 Menschen kamen an Montagabend zu einer Feier in eine Pariser Synagoge. Unter den Teilnehmern waren Staatspräsident Nicolas Sarkozy, sein sozialistischer Herausforderer bei den Präsidentenwahlen, François Hollande, sowie mehrere Minister.

Frankreich in Angst

Nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts im Élysée verhängte Staatspräsident Nicolas Sarkozy die höchste Terror-Alarmstufe für die Region. Alle jüdischen und muslimischen Einrichtungen werden nun besonders gesichert.