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Radio Hamburg

Costa Allegra

Passagiere auf dem Weg nach Hause

Costa Allegra

Ein Teil der Passagiere des im Indischen Ozean havarierten Kreuzfahrtschiffes "Costa Allegra" ist in die Heimat geflogen.

Fast 200 Passagiere des havarierten Kreuzfahrtschiffes "Costa Allegra" sind von den Seychellen in die Heimat aufgebrochen.

Victoria, 02.03.2012

Einen Traumurlaub haben sie gebucht, einen Alptraum haben sie bekommen. Knapp 200 Passagiere des havarierten Kreuzfahrtschiffs "Costa Allegra" sind nach der dreitägigen Rettungsaktion jetzt von den Seychellen aus auf dem Weg zurück nach Hause. Sie starteten am Donnerstagabend mit drei gecharterten Maschinen der italienischen Gesellschaft Neos und wurden am frühen Freitagmorgen in Europa erwartet, sagte der Chef der zivilen Luftfahrtbehörde der Seychellen, Gilbert Faure, der Nachrichtenagentur dpa.

Einige Passagiere bleiben auf den Seychellen

Das erste Flugzeug sei um 21 Uhr Ortszeit in Richtung Paris gestartet, die zweite Maschine um 22:51 Uhr in Richtung Rom und Mailand und der dritte Flieger um 23:22 in Richtung Zürich und Wien. "Allerdings waren insgesamt statt der zunächst erwarteten 232 Passagiere nur 199 an Bord aller drei Flugzeuge", erklärte Faure. "Das freut uns, die anderen haben sich scheinbar alle zum Bleiben entschieden und wollen noch auf unseren Inseln Urlaub machen."

Insgesamt waren 627 Touristen aus 25 Ländern an Bord des italienischen Kreuzfahrtschiffes, das nach einem Feuer im Maschinenraum seit vergangenem Montag manövrierunfähig war. Es war am Donnerstag nach drei Tagen von einem französischen Frischtrawler in den Hafen der Seychellen-Hauptinsel Mahé geschleppt worden. Das Schiff gehört der Reederei Costa Crociere, deren Kreuzfahrer "Costa Concordia" im Januar vor der italienischen Insel Giglio mit mehr als 4.000 Menschen an Bord gekentert war. Bei dem Unglück starben mindestens 25 Menschen.

43 Passagiere der "Costa Allegra" kamen nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP am Morgen auf dem Flughafen Paris-Roissy an. Neun von ihnen wollten demnach nach Deutschland weiterreisen, zwei in die Schweiz. Die auf den Inseln gebliebenen Gäste seien in Hotels auf den Nachbarinseln Praslin, La Digue und Silhouette gebracht worden, sagte eine Sprecherin der örtlichen Tourismusbehörde. Hier sollen sie sich von den Strapazen der Reise erholen. Auf der Costa Allegra waren nach dem Feuer die Generatoren ausgefallen. Es gab keinen Strom, keine Klimaanlagen und keine funktionierenden Toiletten.

(dpa)