Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Das Internet jagt einen Kriegsverbrecher

Kony 2012: Ein Video geht um die Welt

Kony 2012

Der Name Joseph Kony erschüttert die Netzwelt - das Video verbreitet sich mittels Social Media.

Mit "Kony 2012" rollt derzeit ein Video durch die Netzwelt, das helfen soll, einen Kriegsverbrecher hinter Gitter zu bringen.

Hamburg, 08.03.2012

"Kony 2012" verbreitet sich im Moment rasend schnell in der Netzgemeinde. Die amerikanische Organisation „Invisible Children Inc." hat auf diversen Video-Plattformen und mit Hilfe von Social Media ein Video ins Inernet gestellt, das einen herzzerreißenden Appell an die Menschheit richtet: Kony soll endlich gefasst werden.

Joseph Kony ist Anführer der ugandischen Rebellenarmee LRA (Lord’s Restistence Army) und wird mit internationalem Haftbefehl gesucht. Das Video macht darauf aufmerksam, dass Kony in 26 Jahren mehr als 66.000 Kinder entführt, zu Kindersoldaten und (Sex-)Sklaven gemacht haben soll.

Der Filmemacher Jason Russell erzählt in dem 30-minütigem Video die Geschichte des ugandischen Jungen Jacob, der unter anderem mit ansehen musste, wie Konys Rebellen seinen Bruder mit einer Machete getötet haben.

"Cover the Night"

Um Joseph Kony endlich zu fassen, soll das Video über die ganze Welt verteilt werden. Dadurch sollen Spenden gesammelt und digitale Signaturen unter die Online-Petition gesetzt werden. Poster und Aufkleber sollen auf der ganzen Welt fotografiert und in ein Web-Tracking-System eingetragen werden, um eine weltweite Unterstützung zu schaffen. Am 20. April soll die Kampagne mit „Cover the Night“ dann auch in die Offline-Welt übergreifen.

Mit Social Media gegen Völkermord

Das Video hat eine enorme virale Verbreitung und wurde bereits über 20 Millionen Mal bei Youtube angeklickt (Stand 08.03., 12 Uhr). Zwischenzeitlich waren die Themen “Uganda”, “Invisible Children” und “Kony 2012″ gleichzeitig unter den Trending Topics auf Twitter, bei Facebook gab's bisher bereits fast 2 Millionen "Likes".

Kony 2012: Das Video