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Radio Hamburg

Entschädigungen für Ölkatastrophe

BP zahlt 7,8 Milliarden US-Dollar

Ölpest vor Mexiko

Mit dem Untergang der „Deepwater Horizen“ sind die Bilder dieser brennenden Ölplattform um die Welt gegangen.

Der Ölkonzern BP wird Privatleuten und Firmen 7,8 Milliarden US-Dollar Entschädigungen für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zahlen.

London, 03.03.2012

BP wird Entschädigungszahlungen in Höhe von 7,8 Milliarden US- Dollar für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko bezahlen. Das ist das Ergebnis einer Einigung mit einem Steuerkreis von tausenden Klägern, die gegen BP vor Gericht ziehen wollten, wie der Konzern am frühen Samstagmorgen (03.03.2012) in London mitteilte.

Gerade noch rechtzeitig, bevor BP eine Klagewelle mit tausenden Klägern überrollt, denn am Montag (05.03.2012) sollte in New Orleans ein Mammutprozess von mehr als 100 000 Klägern gegen BP und andere Firmen beginnen.

Noch keine Einigung mit Staat

Die Zahlungen sollen aus einem Fonds in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar geleistet werden, den BP eigens dafür eingerichtet hat. Eine Einigung mit den staatlichen Stellen in den
USA wurde der Mitteilung zufolge noch nicht erzielt.

Die Ölkatastrophe 2010

Bei dem Unglück im Golf von Mexiko im April 2010 war die Ölplattform „Deepwater Horizon“ explodiert. Elf Menschen starben. Zwischen vier und fünf Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl liefen 87
Tage lang ins Meer. Betroffene Privatleute, Firmen, Kommunen, US-Bundesstaaten sowie die Zentralregierung in Washington reichten Klagen gegen BP und andere beteiligte Firmen ein.

 

Bereits 22 Milliarden vor Übereinkommen

BP hat für die Folgen der Ölkatastrophe nach eigenen Angaben bereits vor der Einigung 22 Milliarden US-Dollar ausgegeben. 8,1 Milliarden Dollar gingen an Privat- und Geschäftsleute. 14 Milliarden Dollar musste das Unternehmen für Aufräumarbeiten, Geräte und weitere Dinge im Zusammenhang mit dem Unglück zahlen.