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Radio Hamburg

Erbeben in Italien

In der Region Emilia Romagna bebt die Erde weiter

Rom, 30.05.2012
Erdbeben in Italien

Auch nach mehr als einer Woche bebt die Erde weiterhin in Emilia-Romagna (rot markiert).

Eineinhalb Wochen nach dem letzten Beben kam es in Norditalien am 29. Mai zu neuen Erschütterungen. Bis jetzt gibt es mindestens 17 Tote und 350 Verletzte.

Am Dienstag (30.05.2012) gab es, knapp eine Woche nach den ersten Erschütterungen, ein weiteres Erdbeben in Norditalien. Mit einer Stärke von 5,8 hinterließ das Beben Trümmer, Verletzte und Tote. Auch am Mittwoch gab es zahlreiche Nachbeben. Insgesamt sind durch die aktuellen Beben in Italien 350 Menschen verletzt worden, mindestens 17 sind ums Leben gekommen. Das Epizentrum lag in derselben Gegend von Modena, die bereits vor gut einer Woche von einem starken Beben heimgesucht worden war.

Man kann Beben nicht verhindern

Obwohl die Region Emilia Romagna als Erdbebenregion bekannt ist, fragen sich jetzt womöglich viele Urlauber vor Beginn der Sommerferien, ob sie in diesem Jahr den Italienurlaub möglicherweise absagen müssen. Geophysiker Professor Birger-Gottfried Lühr aus dem ZDF-Morgenmagazin erklärt den Besorgten: "Der ganze mediterrane Raum ist eigentlich eine Erdbebengegend auch Griechenland, Türkei und Spanien. Wir haben erst vor kurzem 2009, im April, das Aquila Beben gehabt, mit über 300 Toten." Weiter beschreibt er, man habe in Italien immer wieder mit Beben zu rechnen und diese seien nicht zu verhindern. 

Weitere Beben nicht auszuschließen

Nach dem neuen Erdbeben in der norditalienischen Region suchen Rettungskräfte in den Trümmern weiter nach Überlebenden. 14.000 Menschen sind durch die Beben obdachlos geworden. Es wurde bereits ein Hilfskonvoi aus Rom geschickt, welcher Zelte, Betten, Kleidung und Trinkwasser in das Katastrophengebiet bringen soll. Erdbebenexperten schreiben weitere Beben jedoch nicht ab. "Wir können das nicht ausschließen", erklärte der Seismologe Claudio Chiarabba vom Nationalen Geophysikalischen und Vulkanologischen Institut dem Sender Rai News.

(pov/dpa)