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Radio Hamburg

Vereinte Nationen

Mittelamerika ist die gefährlichste Region der Erde

New York, 17.05.2012
Drogenmord in Mexiko

Wie hier in Mexiko gehören Drogenmorde schon fast zum Alltag. Mittelamerika wurde von den Vereinten Nationen nun zur gefährlichsten Region der Erde erklärt.

Der Drogenhandel macht Mittelamerika den Vereinten Nationen zufolge zur gefährlichsten Region der Erde.

Nirgendwo auf der Welt würden so viele Morde stattfinden wie zwischen Mexiko und Kolumbien, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York. Gewalt und Kriminalität seien in der Region dramatisch angestiegen. Jeder 50. erwachsene Mann werde ermordet, bevor er nur 32 werde, sagte Ban.

Honduras hat die höchste Mordrate der Welt

Drei Länder aus dem Gebiet hätten die höchste Mordrate der Welt. In Guatemala kämen auf 100.000 Einwohner 39 Morde im Jahr, in El Salvador sogar 72. Honduras liege mit 86 Morden pro 100.000 Einwohner an der Spitze. Zum Vergleich: Der deutsche Wert liegt etwa bei einem Hundertstel. "Gefangen zwischen den drogenproduzierenden Ländern im Süden und den Abnehmern im Norden hat sich in diesen Ländern die Kriminalität vervielfacht", sagte Ban. Auch Mexiko ist eines der extrem gefährlichen Länder in Mittelamerika.

Der letzte tragische Fall

Drei Fotoreporter und eine Frau werden in Mexiko brutal gefoltert und ermordet - vermutlich wurden sie Opfer der Organisierten Kriminalität. Mexiko ist für Journalisten eins der gefährlichsten Länder der Welt. Die Polizei Anfang Mai im
Bundesstaat Veracruz die zerstückelten Leichen dreier Fotoreporter. Sie steckten in Plastiksäcken in Boca del Rio nahe der Hafenstadt Veracruz am Golf von Mexiko. Bei den Leichen waren auch die sterblichen Überreste einer Frau, die die Freundin eines der Männer gewesen sein soll. Hinter den Morden steckt vermutlich die Drogenmafia. Die Opfer seien auch gefoltert worden.

Schauen Sie zu diesem Thema auch auf die Homepage des Auswärtigen Amtes. Dort wird über Reisewarnungen informiert.

(dpa/aba)