Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Konflikt zwischen Türkei und Syrien

Sicherheitsrat kritisiert Angriff des syrischen Militärs

Instanbul, 05.10.2012
Syrien Flagge, Assad

Die Lage zwischen Syrien und der Türkei bleibt konfliktreich.

Der Weltsicherheitsrat rügt das syrische Militär und die Türkei versucht, den Konflikt mit Syrien zu entschärfen.

Die türkische Regierung sendet nach ihrem Vergeltungsschlag auf Ziele in Syrien Friedenssignale aus und ist bemüht die Lage nicht weiter eskalieren zu lassen. Der Angriff auf die Türkei mit fünf Toten wurde vom Weltsicherheitsrat scharf verurteilt. Trotz geforderter Zurückhaltung von Seiten des Sicherheitsrats gab sich die Führung in Damaskus jedoch keine Mühe die Krise zu entschärfen und lehnte eine Entschuldigung ab.

Syrien übernimmt keine Verantwortung

Auch zwei Tage nach dem Granatenangriff auf ein türkisches Grenzdorf weigerte sich Damaskus die Verantwortung für den Tod der Zivilisten im Nachbarland zu übernehmen. Die Staatsmedien schwiegen am Freitag zu dem Thema und das Ergebnis der von der Regierung angekündigten Untersuchung zu einem Angriff, der am Mittwoch eine Türkin und ihre vier Kinder das Leben gekostet hatte, wurde bislang nicht veröffentlicht.

Der brutale Konfliktalltag in Syrien geht weiter

Eine syrische Rebelleneinheit drohte unterdessen damit, 45 iranische Geiseln zu ermorden. In einem Video, welches arabische Fernsehsender am Freitag veröffentlichten, sagte ein Rebellenführer, dass die Verhandlungen mit der syrischen und iranischen Regierung gescheitert seien. Zudem werden sie damit beginnen die Geiseln zu töten, sollte die Forderung der Revolutionäre nach einer Freilassung von Gefangenen und einem Ende der "willkürlichen Angriffe auf wehrlose Zivilisten" bis Samstag nicht erfüllt worden sein. Die syrische Opposition berichtete am Freitag von einer Razzia der Regimetruppen in einem Dorf der Provinz Daraa, nachdem Rebellen am Vorabend den nahe gelegenen Militärstützpunkt Al-Musayfra eingenommen hatte. Einige Soldaten sollen bei dem Sturm auf das Militärgelände getötet und viele weitere gefangen genommen worden sein.

(mho/dpa)