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Radio Hamburg

Wegen des Mohammed Films

Deutsche Botschaft im Sudan gestürmt

Khartum, 14.09.2012

Im Sudan wurden sowohl die deutsche als auch die britische Botschaft gestürmt und vermutlich in Brand gesteckt.

Moslemische Demonstranten haben die  deutsche und die britische Botschaft in der sudanesischen Hauptstadt Khartum gestürmt. Angeblich ist das Gebäude der deutschen Botschaft mittlerweile in Brand gesteckt worden. In der Botschaft ist telefonisch momentan niemand zu erreichen. Stattdessen springt ein Anrufbeantworter an. Es ist im Moment nicht klar, ob sich zum Zeitpunkt des Angriffes überhaupt Mitarbeiter in dem Gebäude befunden haben. Die sich immer weiter ausbreitenden Ausschreitungen fanatischer Moslems haben mal wieder mit der westlichen Kultur zu tun und der Freiheit der Meinung und der Kunst. Dieses Mal geht es um einen US-Film, der sich kritisch-ironisch mit dem Koran und dem Propheten Mohammed auseinandersetzt. In Hamburg gibt es übrigens für das britische und amerikanische Konsulat keine erhöhten Sicherheitsmaßnahmen.

Westerwelle bestätigt die Angriffe

Außenminister Guido Westerwelle hat die Angriffe auf die deutsche Botschaft bestätigt.

Und wie ist die Lage zurzeit an der Botschaft im Sudan?

Sie scheint alles andere als unter Kontrolle zu sein. Augenzeugen berichten von mehreren 1000 aufgebrachten Demonstranten, die Steine gegen die Botschaft werfen. Sie sollen die deutsche Fahne runter gerissen und das Gebäude in Brand gesteckt haben. Die Polizei in Khartum hat Tränengas eingesetzt, den Mob aber anscheinend nicht unter Kontrolle. Außenminister Westerwelle sagt, die Mitarbeiter der Botschaft seien in Sicherheit. ER hat den sudanesischen Botschafter hier in Berlin eingebstellt um ihn, so wörtlich ‚Auf die Pflicht seiner Regierung zum Schutz diplomatischer Einrichtungen hinzuweisen‘.“

Schon seit Tagen toben die wütenden Proteste in der islamischen Welt - Diplomaten haben mit einer Eskalation nach den Freitagsgebeten schon gerechnet - welche Vorkehrungen hat die Bundesregierung getroffen?

Die Sicherheitsmaßnahmen rund um die diplomatischen Einrichtungen wurden verstärkt. Das Auswärtige Amt beobachtet die Lage in den islamischen Ländern darüber hinaus ganz genau. Das heißt: Die Deutschen wurden überall aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen. Überall heißt: IN allen Islamischen Ländern. Ausschreitungen und Demonstrationen werden unter anderem aus Ägypten, aus Pakistan, Afghanistan, Bangladesch und dem Iran gemeldet. Es ist der befürchtete Flächenbrand.