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Radio Hamburg

Erste Vernehmung nach Anschlag

Special zum Bomben-Anschlag beim Boston-Marathon

Washington, 16.04.2013

Bei Bomben-Anschlägen sind während des Boston Marathons mindestens drei Menschen getötet und möglicherweise mehr als 100 verletzt worden.

Wenige Tage bevor der Hamburg Marathon wieder Zehntausende Läufer und Hunderttausende Zuschauer anlockt, haben Bomben-Anschläge den Marathonlauf in Boston an der US-Ostküste erschüttert.

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Mindestens drei Menschen sind getötet und rund 140 verletzt worden, als zeitgleich zwei Bomben im Bereich des Zieleinlaufs explodiert sind. Rund 17.500 der 23.000 Marathon-Teilnehmer sind zu dem Zeitpunkt schon im Ziel gewesen.

Es handelte sich offensichtlich um den ersten tödlichen Terrorangriff in den USA seit den Anschlägen vom 11. September 2001. Die Hintergründe der Anschläge blieben unklar. Es hatte keine entsprechenden Warnungen gegeben.

Erste Vernehmnung durch das FBI

Nach dem Bombenanschlag beim Boston-Marathon haben FBI-Beamte nach US-Medienberichten einen jungen saudischen Staatsbürger vernommen. Außerdem sei eine Wohnung in einem Mietkomplex in der Kleinstadt Revere nahe Boston durchsucht worden. Es gebe aber bisher keine Festnahmen, und es habe sich auch niemand zu der Tat bekannt, hieß es am Dienstagvormittag (Ortszeit) unter Berufung auf die Ermittlungsbehörden weiter.

Der vernommene Mann aus Saudi-Arabien soll mit einem Studentenvisum in die USA gekommen sein. Er liege mit einer Beinverletzung im Krankenhaus. Dem Sender CBS zufolge wird er von der Polizei bewacht. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es aber zunächst nicht.

 

 

Barack Obama: "Eine Tragödie"

Das Staatsoberhaupt wurde sofort über die Ereignisse informiert, verlautete aus dem Weißen Haus. Vizepräsident Joe Biden sprach nach einem Bericht des TV-Senders CNN von einer Bombe.

In der Hauptstadt Washington sowie in New York herrschte erhöhte Alarmbereitschaft. Präsident Barack Obama sprach amMontagabend in einer kurzen Rede an die Nation von einer "Tragödie". "Wir finden heraus, wer das war. Wir werden sie zur Rechenschaft ziehen", sagte Obama in Washington. Der Präsident warnte vor voreiligen Schlüssen und vermied es, von einem Terroranschlag zu sprechen. Dagegen berichtete der TV-Sender CNN unter Berufung auf FBI-Beamten, die US-Bundespolizei gehe von einem Terroranschlag in Boston aus.

 

Mindesten drei Tote

Insgesamt wurden nach den Anschlägen mehr als 100 Verletzte in Kliniken gebrachte, berichtete die Zeitung "Boston Globe". Einige befänden sich in kritischem Zustand. Unter den Verletzten sind auch Kinder. Ein Polizeisprecher sagte, die an der Marathonstrecke explodierten Bomben hätten eine starke Sprengkraft gehabt.

Wer hinter den Anschlägen stand, war zunächst völlig unklar. In den ersten Stunden nach den Detonationen hatte sich niemand zu den Attentaten bekannt. Die Polizei in Boston dementierte Medienberichte, wonach ein Verdächtiger festgenommen worden sei. Die Sicherheitskräfte schalteten das Mobilfunknetz in Boston ab, um mögliche Fernzündungen zu verhindern. Über der Stadt wurde eine Flugverbotszone eingerichtet.

Die Explosion hätten sich in der Nähe der Ziellinie ereignet, berichte der TV-Sender CNN. Der Sender zeigte Bilder einer Rauchsäule und fliehender Menschen. Auch Bilder von Rettungskräften, die Menschen auf Tragen wegbrachten, waren zu sehen. Berichte über abgerissene menschliche Glieder wurden zunächst nicht bestätigt.

(dpa/aba)