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Radio Hamburg

Boston-Anschlag

Zwei mutmaßliche Helfer angeklagt

Boston, 09.08.2013
Boston-Marathon, Anschlag

Der Anschlag auf den Boston-Marathon schockte die ganze Welt.

Rund vier Monate nach dem verheerenden Bombenanschlag beim Boston-Marathon sind zwei mutmaßliche Helfer angeklagt worden.

Die zwei 19 Jahre alten Freunde des mutmaßlichen Attentäters Dschochar Zarnajew wurden bereits Anfang Mai verhaftet, weil sie Ermittlungen der Justiz behindert haben sollen.

Mutmaßlichen Helfern von Zarnajew droht Abschiebung

Ihnen drohen bei einer Verurteilung bis zu 25 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 250.000 Dollar (186.500 Euro), hieß es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft am Donnerstag (8.8.). Zudem könnten beide Kasachen, die mit einem Studentenvisum in die USA eingereist waren, abgeschoben werden.

Beweismittel vernichtet

Drei Tage nachdem die Sprengsätze beim traditionsreichen Marathonlauf am 15. April 2013 in Boston detonierten, soll einer der beiden Männer per SMS die Anweisung erhalten haben, Beweismittel zu vernichten. Die Angeklagten sollen ein Notebook, einen Rucksack mit entleerten Feuerwerkskörpern und weitere Gegenstände aus Zarnajews Zimmer geschafft haben. Später soll einer der beiden den Rucksack in einen Müllsack gesteckt und in einen Abfallcontainer vor seiner Wohnung geworfen haben. Er wurde später auf einer Mülldeponie gefunden, wie der TV-Sender CNN berichtete.

Bei dem Anschlag wurden drei Menschen getötet und mehr als 200 verletzt. Dschochar Zarnajew war nach tagelanger Fahndung gefasst worden. Sein Bruder Tamerlan kam während der Flucht bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben.

 

(dpa/mgä)