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Radio Hamburg

Ein Jahr in Russland

Snowden erhält vorläufiges Asyl

Moskau, 01.08.2013
Edward Snowden

Nach fünf Wochen ausharren am Moskauer Flughafen, hat der Ex-Geheimdienstmitarbeiter Snowden vorläufiges Asyl in Russland erhalten.

Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hat in Russland vorläufiges Asyl erhalten.

Bereits am Mittwoch (31.07.2013) gab es erste Meldungen darüber, dass Snowden den Flughafen verlassen dürfe. Doch Donnerstag (01.08.2013) wurde es konkreter. Snowdens russischer Anwalt Anatoli Kutscherena sagte der Agentur Interfax zufolge, Snowden dürfe sich nun ein Jahr lang im größten Land der Erde aufhalten.

Snowden an sicherem Ort

Der 30-jährige Snowden habe nach mehr als fünf Wochen die Transitzone des Moskauer Flughafens Scheremetjewo verlassen und halte sich an einem sicheren Ort auf. „Er ist derzeit einer der meistgesuchten Menschen der Welt“, sagte der als kremlnah bekannte Kutscherena.

USA fordert Auslieferung

Snowden war am 23. Juni aus Hongkong kommend in Moskau gelandet und soll sich seitdem in der Transitzone von Scheremetjewo aufgehalten haben. Aus Angst um Leib und Leben in seiner Heimat hatte der US-Amerikaner in Russland vorläufiges Asyl beantragt. Die USA fordern seine Auslieferung. Sie suchen den Enthüller der US-Ausspähprogramme wegen Geheimnisverrats. Erst Donnerstagmorgen (01.08.2013) wurde bekannt, dass die NSA Chat-Gespräche in Echtzeit mitlesen kann. Russland lehnt aber eine Abschiebung Snowdens vehement ab.

(dpa/ kru)

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