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Radio Hamburg

Handynummern von Terrorverdächtigen

Spähaffäre in Deutschland

Hamburg, 10.08.2013
Bundesnachrichtendienst BND

Der Bundesnachrichtendienst (BND)muss sich jetzt dafür rechtfertigen, dass er Handynummern von Terrorverdächtigen an ausländische Geheimdienste weitergeleitet hat.

Seit rund 10 Jahren gebe man Handynummern von Terrorverdächtigen an Auslandsgeheimdienste weiter.

US-Präsident Obama hat den Amerikanern nach massiver Kritik an den den Spähprogrammen seiner Geheimdienste jetzt mehr Tranzparenz versprochen.

Spähaffäre in Deutschland

Auch in Deutschland sorgt die Spähaffäre weiter für Diskussionen. Der Bundesnachrichtendienst (BND)muss sich jetzt dafür rechtfertigen, dass er Handynummern von Terrorverdächtigen an ausländische Geheimdienste weitergeleitet hat.

Handynummern von Terrorverdächtigen

Seit rund 10 Jahren, das gebe der BND zu, gebe man Handynummern von Terrorverdächtigen an Auslandsgeheimdienste weiter. Experten vermuten, dass dadurch Terroristen gezielt geortet und getötet werden können. Der BND sagt dazu, für so eine genaue Ortung seien die Mobilfunknummern nicht ausreichend und man gebe Daten nur weiter, wenn auf ihrer Grundlage niemand gefolter oder getötet würde.

Deutscher 2010 getötet

Die Süddeutsche Zeitung erwähnt allerdings einen deutschen Terrorverdächtigen, der 2010 von einer US-Drohne in Pakistan getötet wurde. Angeblich hatten deutsche Behörden seine Handynummer und die seiner Freundin an die Amerikaner weitergeleitet.

(fr/kru)

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