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Radio Hamburg

Verfolgung von Homosexuellen

Boykott der Olympischen Spiele 2014?

Washington, 11.08.2013
Sotchi, Olympia, Winterspiele

Bei den Olympischen Spielen treten Athleten und Mannschaften in verschiedenen Sportarten gegeneinander an.

Weil Homosexuelle in Russland verfolgt werden, wird nun überlegt, die Olympischen Winterspiele 2014 zu boykottieren.

Die Diskussion über einen Boykott der Olympischen Winterspiele im kommenden Jahr in Sotschi ist entfacht. Grund ist die Verfolgung von Homosexuellen in Russland. "Damit geht Russland einen weiteren großen Schritt in Richtung einer lupenreinen Diktatur", so Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger in der "Welt".

Gesetz gegen Homosexuelle

Seit Ende Juni ist es in Russland strafbar im Beisein von Jugendlichen über Homosexualität zu reden. Seitdem Erlass häufen sich außerdem Gewaltexzesse gegen Homosexuelle. Der Sprecher des für die Spiele verantwortlichen Vize-Regierungschefs Dmitri Kosak hatte jedoch angekündigt, dass Russland das Anti-Homosexuellen-Gesetz bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi nicht anwenden will.

Anderer Austragungsort

Der Grünen Politiker Volker Beck hält deshalb eine Verlegung der Winterspiele in Sotschi für erwägenswert. Wenn die Sicherheit von Schwulen und Lesben nicht gewährleistet sei, müsse man sich einen anderen Austragungsort überlegen.

Obama gegen Verlegung

US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron lehnen einen Boykott der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi im kommenden Jahr wegen der Verfolgung von Homosexuellen in dem Land ab. Obama sagte am Freitag bei einer Pressekonferenz, er halte das nicht für angemessen. Er würde es lieber sehen, dass die US-Sportler mit Medaillengewinnen kontern. "Wir haben viele Amerikaner, die hart trainieren, die alles tun, um Erfolg zu haben", sagte Obama. "Ich würde mich freuen, wenn einige schwule und lesbische Athleten Gold nach Hause brächten." Falls Russland keine Schwule oder Lesben bei den Spielen im kommenden Jahr antreten ließe, würde das sein Team wahrscheinlich schlechter machen, sagte Obama.

(fr/kru)

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