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Radio Hamburg

Südafrika

Trauerfeier für Nelson Mandela

Johannesburg, 10.12.2013

Mehr als 90 Staatsoberhäupter nehmen im FNB-Stadion in Johannesburg Abschied von Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela.

Vor jubelnden Teilnehmern der Trauerfeier für Nelson Mandela hat US-Präsident Obama den Friedensnobelpreisträger gewürdigt.

Mit einer bewegenden Trauerfeier haben Südafrika und die Welt Abschied von Nelson Mandela genommen. Rund 90 Staats- und Regierungschefs, Familienangehörige und Zehntausende Südafrikaner würdigten im FNB-Stadion von Johannesburg den im Alter von 95 Jahren gestorbenen Freiheitshelden und Friedensnobelpreisträger. Ein "Leuchtfeuer der Hoffnung und der Menschenrechte" nannte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon den Kämpfer gegen die Rassentrennung. "Nelson Mandela hat uns den Weg gewiesen."

Weniger Gäste als erwartet

Strömender Regen begleitete am Dienstag die zentrale Trauerfeier. Wegen des schlechten Wetters waren weniger Menschen als erwartet gekommen. Unter den Trauergästen waren US-Präsident Barack Obama, Bundespräsident Joachim Gauck und viele andere Staatsgäste aus aller Welt, so auch der kubanische Präsident Raúl Castro. Obama wurde mit großem Jubel empfangen. Dagegen wurde Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma immer wieder ausgebuht. Ban Ki-Moon bezeichnete Mandela in seiner Rede als "Helden für die Welt" und einen "Vater Südafrikas".

Mandelas Familie anwesend

Angehörige Mandelas würdigten den Verstorbenen als Halt und Fels der Familie. General Thanduxolo Mandela wünsche sich, dass die Botschaft Mandelas der Friedfertigkeit noch lange in der Welt nachhallen werde.

Obama hielt sehr persönliche Rede

In einer sehr persönlichen Rede hat US-Präsident Barack Obama Nelson Mandela als einen "Giganten der Geschichte" gewürdigt. Mandela sei der letzte große Freiheitskämpfer des 20. Jahrhunderts gewesen. Obama verglich die politische Leistung Mandelas mit dem Lebenswerk des indischen Pazifisten Mahatma Gandhi, des großen US-Präsidenten Abraham Lincoln und des Bürgerrechtlers Martin Luther King. Mandelas Kampf gegen Unterdrückung und sein Einsatz für Freiheit und Demokratie stellten ihn in eine Reihe mit diesen historischen Größen.

Großer Volksandrang

Der Leichnam des Friedensnobelpreisträgers war nicht im Stadion aufgebahrt. Er wird am Sonntag im Dorf Qunu im Süden des Landes beigesetzt. Der erste schwarze Präsident Südafrikas war am Donnerstag nach langer Krankheit gestorben. Schon in den frühen Morgenstunden waren viele Südafrikaner in das von Polizei großflächig abgesicherte Stadion im Johannesburger Stadtteils Soweto gekommen. Manche hatten die ganze Nacht vor dem Stadion verbracht, um auf jeden Fall dabei zu sein. Am Morgen dann strömten immer Menschen singend und tanzend ins Stadion, trugen südafrikanische Fahnen und Bilder Mandelas. Viele verließen jedoch nach der Rede von US-Präsident Barack Obama das Stadion. Die Ansprache von Südafrikas Präsident Jacob Zuma warteten sie nicht ab.

(dpa/fbu)

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