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Radio Hamburg

Volksrepublik China

Landung auf dem Mond

Peking , 14.12.2013
China, Raketenstart

Am 2. Dezember ist China der Start der ersten Mondmission geglückt. Am Samstag (14.12.) landete das Raumschiff auf dem Mond.

Es ist das bislang größte unbemannte Raumfahrtabenteuer Chinas. Am Samstag (14.12.) ist erstmals ein chinesisches Raumschiff auf dem Mond gelanden.

Erstmals ist ein chinesisches Raumschiff auf dem Mond gelandet. "Chang'e 3" setzte um 14.11 Uhr deutscher Zeit auf dem Erdtrabanten auf. 

Dritte Nation auf dem Mond

China ist damit nach den USA und der ehemaligen Sowjetunion die dritte Nation, die eine Mondlandung unternimmt. Zuletzt hatte die Sowjetunion vor über 37 Jahren mit "Luna 24" eine Mondlandung unternommen.

Mondoberfläche erkunden

Das Raumschiff ist nach der chinesischen Mondfee "Chang'e" benannt, die der Legende nach mit einem weißen Hasen auf dem Mond hockt. In einer Onlineumfrage hatten drei Millionen Chinesen das Mondfahrzeug der Überlieferung entsprechend "Jadehase" (Yutu) genannt. Das 140 Kilogramm schwere, sechsrädrige Gefährt soll über einen Zeitraum von drei Monaten die Oberfläche des Erdtrabanten erkunden und Gesteinsproben nehmen. Eine Rückkehr zur Erde ist erst ab 2017 geplant.

Bislang schwerstes Raumprogramm der Chinesen

"Chang'e 3" war am 2. Dezember vom Raumfahrtbahnhof in Xichang in der Provinz Sichuan zu seiner Reise gestartet. Die Mondlandung gilt unter Experten als das bislang schwierigste unbemannte Vorhaben des ehrgeizigen chinesischen Raumfahrtprogramms, denn mehr als 80 Prozent der eingesetzten Technologie befindet sich zum ersten Mal in einem Raumschiff.

Ergebnis einer globalen Zusammenarbeit

Die europäische Raumfahrtagentur (Esa) unterstützt die Kommunikation mit "Chang'e 3" über seine Bodenstation in Kourou in Französisch-Guayana. Auch werden genaue Positionsbestimmungen von den Esa-Kontrollposten im spanischen Cebreros und australischen New Norcia geliefert. Das Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt, wo für den Flug auch chinesische Ingenieure mitarbeiten, kontrolliert alle Aktivitäten. "Ob für bemannte oder robotergesteuerte Missionen, solche internationalen Kooperationen sind für die zukünftige Erforschung von Planeten, Monden und Asteroiden notwendig und nützen der Allgemeinheit", sagte der frühere deutsche Astronaut und heutige Raumflugdirektor Thomas Reiter. Chinas Raumprogramm steuert die Landung und das Mondfahrzeug selbst über seine Stationen in Kashi im äußeren Westen Chinas und im nordöstlichen Jiamusi.

2020 Bau einer eigenen Raumstation

China verfolgt ein ehrgeiziges Raumfahrtprogramm. Es plant bis 2020 den Bau einer Raumstation, die mit dem Auslaufen der Internationalen Raumstation ISS möglicherweise der einzige bemannte Außenposten im All sein dürfte. Mit einem Satellitennetz baut China auch ein globales Navigationssystem auf. 2003 hatte China erstmals einen Astronauten ins All gebracht.

(dpa/fbu)

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