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Radio Hamburg

Zugunglück New York

Lokführer ist eingeschlafen

New York, 04.12.2013

Die Umstände des verheerenden Zugunglücks in New York scheinen geklärt zu sein. Der Lokführer soll vor der Entgleisung des Zuges eingeschlafen sein.

Am Sonntagmorgen (01.12.) entgleiste ein Vorortzug in New York: vier Menschen starben, 70 wurden verletzt. Jetzt scheint die Unfallursache weitestgehend geklärt zu sein.

Der Zug war viel zu schnell

Das schwere Zugunglück ereignete sich am Sonntagmorgen (01.12.), als ein Vorortszug mit 130 Stundenkilometern in eine Kurve raste, in der eigentlich nur 50 Stundenkilometer erlaubt sind. Der Zug entgleiste. Die hinteren Waggons kippten auf die Seite und endeten nur knapp vor dem East River. Vier Menschen, zwei Männer und zwei Frauen, kamen dabei ums Leben. Weitere 70 Passagiere wurden verletzt. Nun soll die Unfallursache ermittelt sein.

Der Zugfahrer soll eingeschlafen sein

Der Zugführer soll Medienberichten zu Folge kurz vor dem Unfall eingeschlafen sein. Der 46-Jährige habe in der Vernehmung ausgesagt, er sei "benommen" gewesen, berichtete "CNN". Es wurde kein Alkohol im Blut des Lokführers nachgewiesen. Allerdings habe er erst kurz zuvor von der Nachmittags- in die Frühschicht gewechselt.

Die Schicht habe Angaben zu Folge um 5 Uhr morgens begonnen. Die Verkehrssicherheitsbehörde NTSB betonte aber, dass der Dienstplan es dem 46-Jährigen erlaubt hätte, genug Schlaf zu bekommen.

Ein mögliches Versagen der Bremsen werde derzeit noch überprüft. Außerdem werde das Handy und der Fahrtenschreiber ausgelesen, um den Unfall aufzuklären. Die Schienen seinen nicht Grund der Entgleisung. Sie waren in einwandfreien Zustand.

Glück im Unglück wird es gewesen sein, dass der Zug nicht annähernd voll besetzt gewesen sei. Dennoch sei der Unfall nach Angaben der "New York Times" das verheerendste Zugunglück n der Metropole seit mehr als 20 Jahren.

Lest auch: Zugunglück in Spanien: Wer trägt die Schuld am Unglück?

Überhöhte Geschwindigkeit hat wohl das schwerste Zugunglück in Spanien seit mehr als 40 Jahren verursacht.

Handyverbot für Lokführer

Bereits im Juli dieses Jahres waren bei einem Zugunglück in Spanien 79 Menschen ums Leben gekommen. Hier raste ein Alvia-Schnellzug mit 190 Stundenkilometern in eine Kurve bei Santiago de Compostela, in der nur die Hälfte der Geschwindigkeit erlaubt gewesen ist.

Der Lokführer hatte einen Anruf auf sein Diensthandy von einem der Schaffner erhalten. Abgelenkt von dem Gespräch bemerkte der 52-Jährige zu spät, dass er viel zu schnell in die bevor liegende Kurve steuerte. In Spanien wird derzeit über ein Handyverbot für Zugführer diskutiert.

(vun/dpa)

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