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Radio Hamburg

1.000 Menschen verletzt

Meteoriten-Einschlag in Russland

Moskau, 15.02.2013

Bei einem Meteoriten-Absturz am Uralgebirge sind nach Angaben russischer Behörden im Gebiet Tscheljabinsk fast 1.000 Menschen verletzt worden.

Bei dem Meteoriten-Einschlag am Uralgebirge in Russland ist die Zahl der Verletzten auf etwa 1.000 gestiegen, davon mehr als 200 Kinder. Die meisten Menschen seien von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen worden, teilte am Freitag das
Gesundheitsministerium der Stadt Tscheljabinsk der Agentur Interfax zufolge mit. Mehr als 40 Menschen müssten im Krankenhaus behandelt werden, zwei von ihnen seien schwer verletzt.

Ein russischer Blog hat Videos vom Meteoriten-Einschlag, die von Amateuren bei YouTube hochgeladen wurden, zusammengestellt.

Keine Zusammenhang mit dem Asteroiden "2012 DA14"

Der Niedergang des Meteoriten am Uralgebirge hat nach Angaben deutscher Weltraumexperten nichts mit dem Asteroiden "2012 DA14" zu tun, der an diesem Freitagabend knapp an der Erde vorbeirasen wird.

"Das ist etwas völlig anderes", sagte ein Sprecher der europäischen Weltraumagentur Esa am Freitagmorgen auf Anfrage. "Flugbahn und Ort des Einschlages sprechen dagegen."

Video: Meteoriten-Einschlag in Russland

 

Mit gewaltige Druckwelle explodiert 

Nach Experteneinschätzung raste der Meteorit mit extrem hoher Geschwindigkeit Richtung Erde. Nach Eintritt in die Atmosphäre dürfte das kosmische Geschoss mit einer gewaltigen Druckwelle explodiert sein.

Zahlreiche Häuser in sechs Städten betroffen

Insgesamt seien in mindestens sechs Städten in der Region am Ural rund 1.500 Kilometer östlich von Moskau Schäden an Gebäuden festgestellt worden, hieß es. Die gewaltige Druckwelle habe zahlreiche Dächer zerstört und Fensterscheiben zertrümmert. Atomanlagen der Gegend seien nicht betroffen.

(dpa/pne)