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Radio Hamburg

Gesundheit ist der Grund

Papst Benedikt XVI. kündigt überraschend seinen Rücktritt an

Vatikan, 11.02.2013
Papst Benedikt XVI. April 2012

Papst Bendikt XVI. soll laut italienischen Medien seinen Rücktritt bekannt gegeben haben.

Laut italienischen Medien soll Papst Benedikt XVI. angekündigt haben, sein Amt zum 28. Februar niederzulegen.

Papst Benedikt XVI. gibt sein Pontifikat am 28. Februar ab. Das teilte Joseph Ratzinger (85) am Montag überraschend während eines öffentlichen Konsistoriums in Rom mit. Er kündigte seine ungewöhnliche Entscheidung in lateinischer Sprache an und verwies dabei unter anderem auf sein fortgeschrittenes Alter.

Überraschender Papst-Rücktritt

In seiner Ansprache sagte Benedikt, er spüre das Gewicht der Aufgabe, dieses Amt zu führen, habe lange über seine Entscheidung nachgedacht und sie zum Wohl der Kirche getroffen. Er sei sich der Schwere dieser Entscheidung wohl bewusst, erklärte aber in voller Freiheit, das ihm am 19. April 2005 von den Kardinälen anvertraute Amt auf dem Stuhl Petri abzugeben. Die Kardinäle werden gebeten sein, für die Wahl eines neuen Kirchenoberhauptes zusammenzukommen.

"Das Alter drückt"

Papst-Bruder Georg Ratzinger nannte die angeschlagene Gesundheit von Benedikt XVI. als Grund für dessen Rücktritt. "Das Alter drückt", sagte der 89-Jährige am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Sein Arzt habe dem Papst geraten, keine transatlantische Reisen mehr zu unternehmen, sagte Georg Ratzinger weiter. Auch das Gehen bereite seinem Bruder zunehmend Schwierigkeiten. Der Dekan der katholischen Kirche, Angelo Sodano, nannte die Ankündigung einen "Blitz aus heiterem Himmel".

Benedikt, seit 2005 im Amt, hatte bereits vor einiger Zeit deutlich gemacht, dass er es sich durchaus vorstellen könne, etwa aus Gesundheitsgründen das Pontifikat abzugeben. Die Kardinäle waren eigentlich zusammengekommen, um über mehrere neue Heiligsprechungen abzustimmen. Auf dem Petersplatz herrschte ungläubiges Staunen unter den Touristen und Gläubigen, wir die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. 

Italiens Regierungschef Mario Monti nahm die unerwartete Nachricht erschüttert auf.

Nachfolger bis Ostern

Vatikansprecher Federico Lombardi äußerte sich nun zu der Findung eines Nachfolgers: "Ostern sollten wir einen neuen Pabst haben, das ist die Vorhersage, die wir jetzt machen können."

Merkel spricht Respekt aus

Nun meldete sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Wort. "Wenn der Pabst selbst jetzt nach reiflicher Prüfung zu dem Entschluss gekommen ist, seine Kraft reiche nicht mehr für die Ausübung seines Amtes, so hat das meinen allerhöchsten Respekt.", so die Kanzlerin am Montag in Berlin.

 

(dpa/aba)

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