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Radio Hamburg

Lokführer stirbt

Schweres Zugunglück in der Schweiz

Lausanne, 30.07.2013
Zugunglück in der Schweiz - Google Maps

In der Ortschaft Granges-près-Marnand sind die beiden Züge frontal zusammengestoßen.

In der Schweiz sind bei einem Zugunglück am Montagabend ein Mensch getötet und 25 weitere verletzt worden.

Zwei Regionalzüge sind im Westen der Schweiz frontal zusammengestoßen. Ein Mensch stirbt, 25 weitere werden verletzt. Der Frontalzusammenstoß ist wahrscheinlich von einem der Lokführer durch das Übersehen eines Rotlichtsignals verursacht worden. Dies sei beim derzeitigen Stand der Ermittlungen die bevorzugte These, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag in Lausanne mit. Bei dem Zusammenprall vor dem Bahnhof der 35 Kilometer von Lausanne entfernten Ortschaft Granges-près-Marnand wurde am Montagabend ein 24-jähriger Lokführer getötet. Der 54-jährige andere Lokführer, der wahrscheinlich das Haltesignal übersehen hatte, konnte sich nach Einleitung einer Vollbremsung seines Zuges noch durch einen Sprung ins Freie retten.

Züge auf demselben Gleis

Die beiden Regionalzüge waren am Montagabend um 18:45 Uhr in der Ortschaft Granges-près-Marnand frontal zusammengestoßen. Zu der Kollision kam es, als ein Zug in Richtung des dortigen Bahnhofs wollte, während ein anderer gerade von dort abfuhr. Wie die beiden Züge der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) auf dasselbe Gleis geraten konnten, blieb zunächst unklar. "Das war ein enormer direkter Aufprall", sagte ein Augenzeuge im Schweizer Fernsehen. Bilder im Internet zeigten die ineinander verkeilten Antriebswagen. Der Bahnverkehr zwischen Moudon und Payerne wurde unterbrochen.

Einige Verletzte wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die übrigen wurden noch an der Unfallstelle versorgt. Sie erhielten auch psychologische Unterstützung. Alle 46 Insassen des Zuges waren Schweizer. Dutzende Helfer waren im Scheinwerferlicht bis in die frühen Morgenstunden mit Bergungsarbeiten beschäftigt. Die Bahnlinie zwischen Lucens und Payerne sollte laut SBB voraussichtlich den ganzen Tag gesperrt bleiben.

Mitte vergangener Woche waren bei einem Zugunglück in Spanien mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen.

(dpa/lhö)

 

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