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Radio Hamburg

Warten auf weißen Rauch

Papstwahl: Das Konklave beginnt

Rom, 12.03.2013

Mit einer Eröffnungsmesse im Petersdom haben sich 115 Kardinäle am Dienstag in Rom auf die Wahl eines neuen Papstes eingestimmt.

Das Konklave zur Papstwahl kommt in Gang. Am Nachmittag ziehen die Kardinäle in die Sixtinische Kapelle ein und wählen ein erstes Mal.

Mit einer Eröffnungsmesse im Petersdom haben sich 115 Kardinäle in Rom auf die Wahl eines neuen Papstes eingestimmt. Kardinaldekan Angelo Sodano rief die Purpurträger und die Kirche zwölf Tage nach dem Rücktritt von Benedikt XVI. zur Einheit auf. "Wir sind alle aufgefordert, mit dem Nachfolger Petri, dem sichtbaren Fundament jener Einheit der Kirche, zusammenzuarbeiten", sagte er in seiner Predigt kurz vor Beginn des Konklaves am Dienstag.

Auf der Homepage von N24 finden Sie einen Live-Stream zur Papstwahl.  

Erstes Votum noch am Dienstag

Für den Abend ist  dann das erste Votum geplant. Danach sollte über der Sixtinischen Kapelle im Vatikan erstmals Rauch aufsteigen - "wahrscheinlich schwarz", als Zeichen dafür, dass noch kein neuer Pontifex gefunden wurde, wie der Vatikan vorhergesagt hat. Am Mittwoch sind dann bis zu vier Wahlgänge vorgesehen. Sodano dankte Gott «für das leuchtende Pontifikat, das er uns mit dem Leben und Wirken des 265. Nachfolgers Petri gewährt hat, mit dem geliebten und ehrwürdigen Papst Benedikt XVI.». Dem deutschen Pontifex, der am 28. Februar zurückgetreten war, sprach er im Namen der Kardinäle "nochmals unseren ganzen Dank" aus.

Entscheidung schon Mittwoch oder Donnerstag?

Nach der Messe ziehen zogen sich die Kardinäle wieder ins Gästehaus Santa Marta zurück, wo sie seit dem frühen Dienstagmorgen für die Zeit des Konklaves wohnen. Dort wollten sie zu Mittag essen und sich auf den Beginn der Wahl am Nachmittag vorbereiten. Mit einer feierlichen Prozession wollten die Kardinäle am Nachmittag in die Sixtinische Kapelle einziehen, um dort mit der Wahl zu beginnen. Nach dem Eid zur Geheimhaltung sollten alle außer den Wahlberechtigten den Raum verlassen und ein erster Wahlgang beginnen. Dass es dann schon weißen Rauch als Zeichen für einen neu gewählten Kirchenführer geben könnte, wurde als höchst unwahrscheinlich eingeschätzt. Die erste Abstimmung gilt als Testwahl. Die Buchmacher rechnen mit einer Entscheidung für einen neuen Papst am Mittwoch oder Donnerstag, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Vier Kardinäle sind Favoriten

Italienische Vatikan-Kenner haben unterdessen den Kreis der Favoriten auf vier Kardinäle eingegrenzt. Angeführt wird dieses Quartett weiterhin von dem Mailänder Erzbischof Angelo Scola und dem brasilianischen Erzbischof Odilo Pedro Scherer aus Sao Paolo. Chancen als "Outsider" werden demnach dem New Yorker Erzbischof Timothy Dolan und dem Kanadier Marc Ouellet zugeschrieben. Je länger das Konklave dauert, desto größere Chancen könnte ein Außenseiter haben. Der neue Papst muss mit Zweidrittel-Mehrheit - also mindestens 77 Stimmen - gewählt werden. Im Gästehaus Santa Marta sind die 115 Kardinäle für die Zeit des Konklaves von der Öffentlichkeit abgeschottet. Fernsehen, Zeitungen, Telefon und Internet sind verboten, weshalb auch in den Twitter-Accounts der Purpurträger seit dem Morgen Ruhe herrscht.

Mehr dazu: Konklave - so wird der Papst gewählt

(dpa/lhö)

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