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Radio Hamburg

Sklaverei in London

Scotland Yard vermutet Sektenkult

London, 23.11.2013
Sklaverei London Metropolitan Police

Die Londoner Polizei spricht im Fall der modernen Skaverei von einer Art Sektenkult.

Im Fall der modernen Sklaverei in London kommen neue Details ans Licht. Laut "Guardian" ermittelt die Polizei in Richtung eines Sektenkults.

Der Fall von moderner Sklaverei in London lässt sich nach Angaben der Polizei nicht mit normalen Maßstäben messen.

Halb-religiöser Sektenkult

Die Polizei geht nach Informationen des "Guardian" einer Spur nach, die auf einen halb-religiösen Sektenkult hindeutet. Zwei Quellen, die mit dem Fall betraut seien, hätten die Ermittlungen in diese Richtung bestätigt, schreibt der " Guardian" in seiner Samstagausgabe (23.11.). Drei Frauen im Alter von 30, 57 und 69 Jahren wurden von einem Ehepaar im Alter von 67 Jahren mehr als 30 Jahre lang in einem Haus in London festgehalten.

 

Polizei prüft Verwandschaftsverhältnisse

Scotland Yard hatte bereits am Freitag (22.11.) erklärt, der Fall passe nicht in das Schema von Menschenhandel, Zwangsarbeit und Sklaverei, das von anderen Fällen bekannt sei. Es handele sich um ein komplexes Bild. "Unsere Experten haben über die Jahre beträchtliche Erfahrungen gesammelt, von dem, was Menschen bereit sind zu tun, um andere auszubeuten", sagte Steve Rodhouse von Scotland Yard. "Sie unterscheiden sich von diesem Fall", sagte er. Nach Informationen des "Guardian"wird geprüft, ob die 30-Jährige die Tochter der 57 Jahre alten Irin ist. Es gebe auch Hinweise darauf, dass der 67 Jahre alte Mann, der Vater der 30-Jährigen sein könnte. Die junge Frau hatte offenbar nie eine geregelte Schulbildung erhalten. Sie werde jedoch von Experten nach ihrer Befreiung als "intelligent" beschrieben. Sie sei auch des Lesens und Schreibens mächtig.

Lest auch: Sklaverei in London: Opfer "tief traumatisiert" - Mutmaßliche Täter frei

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Die Polizei prüfe auch, warum die 30-Jährige, die nach bisherigen Informationen ihr gesamtes Leben in Gefangenschaft verbracht hat, nicht vom sozialen Netz in Großbritannien aufgefangen wurde, schreibt die Zeitung weiter. Ihre Geburt sei offiziell registriert worden, es gebe aber keine Aufzeichnungen über die in Großbritannien üblichen Hausbesuche von Hebammen und Sozialarbeitern.

(dpa/mgä)