Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Deutsche Islamisten

Vorbereitung auf Kämpfe in Syrien

Syrien, 21.10.2013
RHH - Expired Image

Es sollen sich bereits um die 200 Radikale aus Deutschland nach Syrien abgesetzt haben, um im Bürgerkrieg zu kämpfen.

Nach neuesten Medienberichten sollen bereits 200 Radikale aus Deutschland nach Syrien gereist sein, um dort für den "Heiligen Krieg" zu kämpfen.

Angelockt von einer Propaganda-Offensive im Internet verlassen immer mehr Islamisten Deutschland, um in Syrien am "Heiligen Krieg" teilzunehmen. Der deutsche Verfassungsschutz beobachtet einen verstärkten Zulauf für radikale Islamisten aus Deutschland. Für sie sei Syrien der "zur Zeit mit Abstand attraktivste Dschihad-Schauplatz".

Rund 200 deutsche Radikale

Nach offiziellen Angaben befinden sich inzwischen rund 200 Radikale aus Deutschland in Syrien oder sind auf dem Weg dorthin. Die meisten sollen aus Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg stammen.

Werbung für den "Heiligen Krieg" im Internet

Im Norden Syriens gebe es nach Geheimdienstinformationen inzwischen ein "German Camp", in dem deutschsprachige Kampfeinheiten zusammengeschlossen seien. Es gelte als Sammelstelle und möglicherweise als Ausbildungslager. Besonders besorgniserregend sei außerdem die Tatsache, dass eine riesige Propagandaoffensive von den Extremisten gestartet werden könnte.  Es gebe Hinweise, dass deutschstämmige Islamisten auf syrischem Boden mehrere "Medienstellen" aufbauen wollten, um von dort aus in deutscher Sprache über das Internet für den "heiligen Krieg" zu werben.

Gefahr vor "Rückkehrern"

Auch von den kampferprobten Heimkehrern gehe nach Einschätzung der Verfassungsschützer eine "besondere Gefährdung" aus. Es gilt als wahrscheinlich, dass diese Personen vermutlich wieder zurückkommen werden. Sie werden wahrscheinlich Kampferfahrung haben oder möglicherweise sogar einen Auftrag haben, eventuell einen terroristischen Auftrag."

Tausend Freiwillige kämpfen in Syrien

Europaweit gehen die Behörden laut "Spiegel" von etwa tausend freiwilligen Kämpfern in Syrien aus, Ende 2012 seien es noch 250 gewesen. Die Islamisten stammten aus allen Teilen des Kontinents, darunter etwa 90 aus Großbritannien, 120 aus Belgien, 50 aus Dänemark und 150 aus dem Kosovo. Nach einer aktuellen Statistik deutscher Behörden wurden demnach bisher acht aus Deutschland angereiste Kämpfer im syrischen Bürgerkrieg getötet.

(dpa/vun/fbu)

 

 

 

comments powered by Disqus