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Radio Hamburg

Erneutes Unglück

Flüchtlingsboot vor Lampedusa gekentert

Rom, 12.10.2013
Lampedusa, Flüchtlinge

Vor der Küste Lampedusas ist erneut ein Schiff mit Flüchtlingen gekentert. In der EU wird währenddessen weiter über die europäische Flüchtlingspolitik diskutiert.

Bei einem erneuten Schiffsunglück vor der Insel Lampedusa sind Dutzende Flüchtlinge ums Leben gekommen. 200 konnten gerettet werden.
 

Vor der Küste Lampedusas ist ein Flüchtlingsschiff in Seenot geraten und gekentert. Nach Regierungsangaben wurden bei dem Unglück mehr als 30 Menschen getötet. Italienische und maltesische Rettungskräfte retteten mit Schiffen und Hubschraubern mehr als 200 Schiffbrüchige. Ein maltesisches Schiff, das als erstes am Unglücksort war, habe etwa 150 Menschen aufgenommen. 50 weitere wurden von der italienischen Marine in Sicherheit gebracht. Ein Fischerboot nahm 15 Menschen auf. Alle geretteten Flüchtlinge wurden auf die Insel Lampedusa gebracht.

Mehr als 30 Tote

Es wird vermutet, dass das Schiff in der stürmischen See kenterte, weil sich die Flüchtlinge auf einer Seite des Bootes versammelt hatten, um auf sich aufmerksam zu machen. Per Satellitentelefon setzten sie einen Notruf ab.

Zweites Drama innerhalb von zwei Wochen

Bei dem vorherigen Flüchtlingsdrama vor der italienischen Insel waren am Donnerstag vergangener Woche mehr als 300 Asylsuchende aus Afrika ums Leben gekommen. Nur 155 der geschätzt rund 500 Bootsinsassen konnten gerettet werden. Seit dem Unglück wird in der EU heftig über die europäische Flüchtlingspolitik diskutiert.

Hamburg kämpft gegen Flüchtlinge

Während in der EU noch diskutiert wird, greift Hamburgs Polizei jetzt offenbar bei den in Hamburg gestrandeten Flüchtlingen aus Lampedusa, die vor über zwei Jahren aus Lybien aus nach Deutschland gekommen sind,  durch. Zehn der Männer sitzen im Untersuchungsgefängnis und werden dort bleiben, bis die Ausländerbehörde über eine mögliche Abschiebung oder weiteres Vorgehen entscheidet. Die Afrikaner sind bei Personenkontrollen in St.Georg und auf St.Pauli aufgefallen, weil sie sich nicht ausweisen konnten.

(dpa/fbu)

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