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Radio Hamburg

Friedensnobelpreis

Für Kampf gegen Chemiewaffen

Oslo, 11.10.2013
OPCW

Die OPCW wurde für ihre Arbeit zum Kampf gegen Chemiewaffen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Nach vorangegangener Diskussion wurde jetzt der Preisträger des Friedensnobelpreises bekannt gegeben. Die OPCW erhält den Preis.
 

Das Nobelpreiskomitee hat am Freitag (11.10.) ihre Wahl für den Friedensnobelpreis 2013 bekanntgegeben. Er geht an die Organisation zum Verbot von Chemiewaffen (OPCW) aus Den Haag. Die OPCW bekommt die Auszeichnung "für ihren umfassenden Einsatz für die Vernichtung von Chemiewaffen", begründete Der Vorsitzende Thorbjörn Jagland die Entscheidung der Jury. "Mit diesem Preis an die OPCW will das Komitee zur Zerstörung von Chemiewaffen beitragen", sagte Jagland.

OPCW hat 189 Mitgliedsstaaten

Die OPCW ist für die Umsetzung der Chemiewaffenkonvention von 1997 zuständig. Sie hat bislang 189 Mitgliedsstaaten - Syrien soll am kommenden Montag 190. Mitglied werden. Zurzeit sind ihre Chemiewaffenkontrolleure in dem Land unterwegs, um Militärlager aufzusuchen und die Vernichtung der Chemiewaffen einzuleiten. "Aktuelle Ereignisse in Syrien, wo Chemiewaffen erneut genutzt wurden, haben das Bedürfnis unterstrichen, die Bemühungen, solche Waffen zu zerstören, zu erhöhen", führte Jagland aus.

Malala war große Favoritin

Als eine große Favoritin für den Preis wurde in diesem Jahr unter anderem die 16 jährige Malala aus Pakistan gehandelt. In ihrer Heimat hat sich das Mädchen gegen die Taliban und für das Recht von Frauen und Mädchen auf Bildung eingesetzt. Als Bloggerin arbeitete sie unter anderem für die British Broadcasting Corporation. Mehrere Politiker hatten sich für eine Preisverleihung an das Mädchen stark gemacht. Sie selbst hatte sich bescheiden gegeben: "Das wäre eine große, große Ehre für mich. Ich glaube aber nicht, dass ich diesen Preis verdient habe. Bis dahin müsste ich noch viel mehr arbeiten."

Preisträger: EU und Barack Obama

Im vergangenen Jahr wurde die Europäische Union mit dem Preis geehrt und auch Barack Obama war bereits Preisträger. Die Auszeichnung ist mit knapp 920.000 Euro dotiert. Der Friedensnobelpreis ist der einzige Nobelpreis, der nicht im schwedischen Stockholm, sondern in Oslo von einem Nobelkomitee aus fünf Parteienvertretern vergeben wird. Nach dem Testament Alfred Nobels soll er an denjenigen gehen, der im vorausgegangenen Jahr am meisten für den Frieden geleistet hat. Feierlich überreicht wird der Preis am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, ebenfalls in Oslo.

(dpa/fbu)  

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