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Radio Hamburg

Nach Amokfahrt

Frau stirbt im Kugelhagel

Washington, 04.10.2013
Washington/Amokfahrt

Fassungslosigkeit bei den örtlichen Behörden. Nach der Amokfahrt einer 34-jährigen Frau wird nun nach den Motiv geforscht.

Eine Frau hat in Washington mit ihrem Auto eine Polizeisperre durchbrochen und sich eine Verfolgungsjagd durch die Innenstadt geliefert.

Mitten im eskalierten Haushaltsstreit ist die US-Hauptstadt Washington Schauplatz einer kurzen aber dramatischen Verfolgungsjagd geworden. Eine 34 jährige Frau versuchte eine Absperrung vor dem Weißen Haus zu durchbrechen, zerstörte dabei ein Polizeifahrzeug und fuhr davon. Sofort wurde eine Verfolgung eingeleitet, die quer durch die Innenstadt führte und vor dem Kapitol endete. Über 20 Polizeifahrzeuge sollen an der Verfolgungsjagd beteiligt gewesen sein.

Verfolgungsjagd fordert Todesopfer

Wie die Polizei berichtet, wurde der Fluchtwagen schließlich von mehreren Fahrzeugen eingeengt und Polizisten forderten die Frau zur Aufgabe auf. Als diese sich weigerte, wurde das Feuer auf den Wagen eröffnet. Nach Augenzeugenberichten sollen über 10 Schüsse gefallen sein.

 

Kleines Kind im Wrack gefunden

Doch am Kapitol endet die wilde Jagd noch nicht. Die Frau wendet ihren Wagen und rast erneut durch die Innenstadt, ehe sie mit einem weiteren Polizeiauto zusammenstößt. Die Lage ist zunächst sehr unübersichtlich, doch schnell wird klar, dass die 34 jährige getötet wurde. Sicherheitskräfte bergen ein kleines Kind aus den Trümmern des Fahrzeuges. Ein terroristischer Hintergrund wird ausgeschlossen, im Wagen wurden keine Waffen gefunden.

Kapitol für eine halbe Stunde abgeriegelt

Während der Schießerei am Donnerstag verhandelten Abgeordnete im Kapitol, dem Sitz von Senat und Repräsentantenhaus, gerade über den Haushaltsnotstand, durch den Hunderttausende Bundesbeamte in den Zwangsurlaub geschickt worden sind. Das Gebäude wurde für mehr als eine halbe Stunde abgeriegelt.

Amerika in Aufregung

Erst vor zweieinhalb Wochen wurde die US-Hauptstadt Schauplatz einer blutigen Schießerei. Der 34 Jahre alte Aaron Alexis hatte in einem Kommandozentrum der Marine das Feuer eröffnet und 12 Menschen getötet. Er wurde dann selbst von Sicherheitskräften erschossen. 

(dpa/fbu)

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