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Radio Hamburg

Syrien-Konflikt

Die Vernichtung von Chemiewaffen in Syrien beginnt

Damaskus, 07.10.2013
Israel Syrien Militär

Seit Beginn des Syrien-Konflikts vor zweieinhalb Jahren, sollen mehr als  115.000 Menschen ums Leben gekommen sein.

Nachdem die Vernichtung von Syriens Chemiewaffen beschlossen wurde, reisten nun erste Experten nach Damaskus.

Nachdem der Chemiewaffeneinsatz in Syrien durch einen UN-Bericht bestätigt wurde, stimmte Präsident Baschar al-Assad, auf Drängen des UN-Sicherheitsrates, der Vernichtung aller sich im Landesinneren befindenden Chemiewaffen zu. Unter Aufsicht der UN hat das syrische Militär mit der Vernichtung oder Deaktivierung der Chemiewaffen begonnen. 

Regierung verspricht Kooperation

Die syrische Regierung habe bei der Beschaffung der Visa-Dokumente und Organisation der Fahrt nach Damaskus Unterstützung geleistet, teilten die Vereinten Nationen in New York mit.

Aus Sicherheitsgründen reisen UN-Mitarbeiter derzeit nicht per Flugzeug, sondern immer im Konvoi via Libanon nach Damaskus. Ein UN-Mitarbeiter sagte, die Experten konnten von Beirut aus auf dem Landweg ohne Zwischenfälle nach Syrien einreisen.

Das Team wird sich nun vor Ort ein Bild des Bestandes von vorhandenen Chemiewaffen machen und in Kooperation mit der Regierung von Präsident Baschar al-Assad die Vernichtung der Giftgas-Arsenale in die Wege leiten.

115.000 Tote seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs

Seit Beginn des Syrien-Konflikts vor zweieinhalb Jahren, sollen mehr als 115.000 Menschen ums Leben gekommen sein. Davon seien die Hälfte Zivilisten, dies teilte am Dienstag (01.10.) die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter mit. Die Organisation, die ihren Sitz in London hat, stütz sich auf Informationen und Videoaufzeichnungen, die ihr von Aktivisten in Syrien zugetragen werden.

Beginn der Waffenvernichtung

Unter der Aufsicht internationaler Experten hat Syrien mit der Zerstörung seines Giftgas-Arsenals begonnen. Syrisches Personal arbeitet mit Schneidbrennern und Winkelschleifern an der Vernichtung oder Deaktivierung von etlichen Gegenständen. Die Arbeiten werden in den kommenden Tagen weiter fortgesetzt werden.

(dpa/vun)

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