Radio Hamburg

Übung sorgt für Spannungen

Nordkorea droht USA mit schrecklicher Katastrophe

Seoul, 08.10.2013
Konflikt zwischen Nordkorea und Südkorea

Nordkorea ist nach dem Verhalten des Südens gereizt und droht mit "unvorhersehbaren Unglücken" für Südkorea und den USA.

Nachdem bekannt wurde, dass vor der Küste Koreas eine Militärübung stattfinden wird, ist Nordkorea gereizt und attackiert verbal den Süden.
 

Alle nordkoreanischen Truppen sind am Dienstag (08.10.) in Alarmbereitschaft versetzt worden. Grund sei ein geplantes Seemanöver der USA, Japans und Südkoreas. In der Region befindet sich unter anderem der US-Flugzeugträger USS George Washington, um an der Übung teilzunehmen.

Nur Seenotrettungsübung

Wie ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums betonte, handelt es sich bei dem Manöver lediglich um eine Seenotrettungsübung. Allerdings wurde jetzt bekannt, dass der für Dienstag geplante Beginn der dreitägigen Übungen wegen schlechten Wetters verschoben wurde.

Nordkorea ist Alarmbereitschaft

Die Regierung in Nordkorea wirft den USA, Japan und Südkorea vor, mit Manövern vor der der Küste Koreas eine Invasion auf das nordkoreanische Land vorzubereiten. Das Land steht international wegen seines Atomprogramms scharf in der Kritik. 2003 hatte Nordkorea den Atomwaffensperrvertrag aufgekündigt und ist in der Vergangenheit immer wieder wegen Waffentests in die Schlagzeilen gekommen.

Kein Ski-Paradies für Kim Jong Un

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Nordkoreas Diktator Kim Jong Un keine internationale Unterstützung für sein Ski-Projekt bekommt. Das als Herzensprojekt benannte Unterfangen würde Nordkorea ein luxuriöses Ski-Resort bescheren. Allerdings verfügt Nordkorea auf diesem Gebiet nicht über das notwendige Know-How und kann keine Ski-Lifts produzieren. Alpine Unternehmen verweigerten im Vorfeld die Kooperation mit dem diktatorischen Land. Das Vorhaben gilt als Gegenprojekt zu den Olympischen Winterspielen, die 2018 in Südkorea stattfinden sollen. 

(dpa/fbu)

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