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Radio Hamburg

Knochenfund

Vermutlich letzte Opfer der Costa Concordia gefunden

Rom, 26.09.2013
Costa Concordia aufgerichtet

Taucher haben im Wrack der "Costa Concordia" Knochen gefunden. Jetzt wird überprüft, ob es sich um die letzten beiden Opfer des Unglücks handelt.

Nun gibt es Gewissheit über die letzten zwei Vermissten Passagiere des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia", die vor der Küste Giglios im Januar 2012 havarierte.
 

Taucher haben vermutlich Teile von menschlichen Überresten gefunden. "Sie gehören möglicherweise zu den Personen, die wir suchen", sagte der Chef des Zivilschutzes, Franco Gabrielli, am Donnerstag. Die vor zwei Tagen begonnene Suche nach den beiden noch vermissten Opfern des Schiffsunglücks war damit vermutlich erfolgreich. "Wenn die Testergebnisse uns das bestätigen, kann man wirklich von einem Wunder sprechen", sagte Gabrielli. Die endgültige Identifizierung sei jedoch erst nach einem DNA-Test möglich, der mehrere Tage dauern könne.

Fund war für Gabrielli eine Frage der Ehre

Die Taucher fanden die Knochen im mittleren Teil des Kreuzfahrtschiffs, wo sie auch im Vorfeld vermutet wurden. Allerdings hatte die Lage des Schiffs  es unmöglich gemacht diesen Teil zu erkunden.  Gabrielli hatte es zu einer "lebenswichtigen Angelegenheit" erklärt, den Familien der Opfer die Leichen zu übergeben. "Wir haben uns den Familien gegenüber verpflichtet, diese beiden Opfer wiederzufinden: Wir werden nicht aufhören, bis wir sicher sind, dass die Reste wirklich zu ihnen gehören und bis wir sie den Angehörigen zurückgeben können", sagte Gabrielli.

Wrack immer noch unter Wasser

Nachdem die "Costa Concordia" vergangene Woche in einer spektakulären Aktion aufgerichtet worden war, konnten Taucher nun zu dem Teil des Schiffs vordringen. Das Wrack ist nach wie vor zu großen Teilen unter Wasser.

Nächste Anhörung am 7. Oktober

Die "Costa Concordia" war im Januar 2012 vor der Toskana-Insel auf einen Felsen gefahren und teilweise gekentert. 32 der mehr als 4200 Menschen an Bord starben bei dem Unglück, von zwei Opfern fehlte mehr als 20 Monate nach der Havarie noch immer jede Spur. Unterdessen läuft der Prozess gegen den Unglückskapitän Francesco Schettino im toskanischen Grosseto weiter. Er muss sich unter anderem wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und Verlassen des Schiffs vor Gericht verantworten. Die nächste Anhörung ist für den 7. Oktober angesetzt.
(dpa/fbu)

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